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Kinoplakat: Jumanji
Ein Effekt-Spektakel, dem
das Drehbuch ausgeht
Titel Jumanji
(Jumanji)
Drehbuch Jonathan Hensleigh + Greg Taylor + Jim Strain + Chris Van Allsburg
Regie Joe Johnston, USA 1995
Darsteller Robin Williams, Jonathan Hyde, Kirsten Dunst, Bradley Pierce, Bonnie Hunt, Bebe Neuwirth, David Alan Grier, Patricia Clarkson, Adam Hann-Byrd, Laura Bell Bundy, James Handy, Gillian Barber u.a.
Genre Abenteuer
Filmlänge 104 Minuten
Deutschlandstart
22. Februar 1996
Inhalt

Wer mit dem Brettspiel „Jumanji” einmal anfängt, der muss es zu Ende spielen. Diese Erfahrung machte Fabrikantensohn Alan Parrish, als er 1969 ins Zauberreich des Jumanji gesogen wurde. Nach den ungeschriebenen Regeln des Spiel bekommt er seine Freiheit erst wieder, wenn jemand eine 5 oder 8 würfelt. Und das geschieht erst nach 26 Jahren, als die Waisenkinder Judy und Peter das Horrorspiel in die Finger bekommen und ahnungslos eine Flut von Katastrophen auslösen.

Kinoplakat: JumanjiMit dem vermissten Alan gelangt eine ganze Horde bösartiger Dschungelkreaturen auf die andere – unsere – Seite. Alan sieht keinen Ausweg: Er muss das Spiel zu Ende bringen, gemeinsam mit Judy, Peter und Ex-Freundin Sarah den bösen Geist des Jumanji bannen.

Aber jeder Wurf der Würfel löst eine neue, tierische Überraschung aus …

Was zu sagen wäre

Die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts waren das Jahrzehnt, in dem Robin Williams seine größten Erfolge feierte. Und wann immer ein Erwachsener gesucht wurde, der auf der Leinwand das Kind in sich feiern/verfluchen/bekämpfen/akzeptieren sollte, wurde bei ihm angeklopft. Der ehemalige Stand-Up Comedian war durch „Good Morning, Vietnam” (1987) berühmt geworden – als schnellsprechender Radiomoderator mit dem Herz auf dem rechten Fleck. So recht geholfen hat die Berufung Williams‘ nicht. „Jumanji” bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück, setzt zu sehr auf das Chaos, das dieses Brettspiel hervorruft.

Um die aufwändigen Spezialeffekte von „Jumanji“ zu realisieren, wandte sich Regisseur Joe Johnston (Captain America – 2011; Jurassic Park III – 2001) an seine ehemaligen Kollegen von Industrial Light & Magic. Zusammen mit den Experten von Amalgamated Dynamics waren sie für die Darstellung der Tiere verantwortlich; sie sind eine Mischung aus Computeranimationen und hydraulisch betriebenen Robotern. Vieles wirkt verblüffend plastisch, andere Tiere, vor allem die dem Menschen sehr ähnlichen Affen, wirken auf der Leinwand so künstlich wie sie sind.

Johnston arbeitete als Illustrator und Graphikdesigner, bevor ihn ein Job als Storyboard-Zeichner bei Krieg der Sterne (1977) endgültig zum Film brachte. 1987 drehte er seinen ersten eigenen Film, „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ gefolgt von Rocketeer (1991) und „Der Pagemaster – Richis fantastische Reise“ (1994).

Wertung: 6 von 10 D-Mark
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