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Kinoplakat: Auf Messers Schneide – Rivalen am Abgrund
Männer in rauer Wildnis
kämpfen um eine Frau
Titel Auf Messers Schneide – Rivalen am Abgrund
(The Edge)
Drehbuch David Mamet
Regie Lee Tamahori, USA 1997
Darsteller Anthony Hopkins, Alec Baldwin, Elle MacPherson, Harold Perrineau, Bart the Bear, L.Q. Jones, Kathleen Wilhoite, David Lindstedt, Mark Kiely, Eli Gabay, Larry Musser, Brian Arnold, Bob Boyd, Kelsa Kinsly, Gordon Tootoosis u.a.
Genre Abenteuer, Drama
Filmlänge 117 Minuten
Deutschlandstart
16. April 1998
Inhalt

Charles Morse ist Milliardär. Und Ehemann der schönen – viel jüngeren – Mickey. Charles Morse sorgt sich; er ist überzeugt, seine Gattin geht fremd. Um sich Klarheit zu verschaffen lädt Morse zu einem Ausflug nach Alaska. Ein Unglück geschieht: Das Flugzeug kommt ins Trudeln, muss notwassern. Morse und der Modefotograf Robert Green sind allein mitten in der der Wildnis Alaskas. Ausgerechnet Morse … den verdächtigt Green, ein Verhältnis mit seiner Frau zu haben.

Die beiden Männer haben nicht viel Zeit, ihre gemeinsame Liebe auszudiskutieren. Ein Grizzly macht gleich mal klar, warum er den Namen „Menschenfresser“ trägt …

Was zu sagen wäre

Zwei harte Männer kämpfen in rauer Wildnis um eine schöne Frau. Es gibt nasskalte Natur und einen Grizzly. Da muss man schon viel verkehrt machen, um das nicht zu stämmen. Und Lee Tamahori hat dann auch noch Alec Baldwin (Das Attentat – 1996; Shadow und der Fluch des Khan – 1994; Malice – Eine Intrige – 1993; Jagd auf Roter Oktober – 1990) und Anthony Hopkins (Legenden der Leidenschaft – 1994; Wiedersehen in Howards End – 1992; Das Schweigen der Lämmer – 1991) aufzubieten. Und das ehemalige Model Elle MacPherson (Batman & Robin – 1997), das in der Branche als „The Body“ bejubelt wird.

Dazu ist Autor David Mamet (American Buffalo – Das Glück liegt auf der Straße – 1996) auch kein Anfänger. Und da beginnen die Missverständnisse: David Mamet versucht, eines seiner Kammerspiel-Dramen zu platzieren, Tamahori will die Konfrontation des Menschen mit der Natur – auch und vor allem mit der eigenen Natur. Das führt dazu, dass der Film bisweilen wirkt, wie eine Parodie auf sich selbst.

Wertung: 7 von 11 D-Mark
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