Kinoplakat: The Dish – Verloren im Weltall
Australien: Unendliche Weiten …
Unaufgeregt, melancholisch, liebevoll
Titel The Dish – Verloren im Weltall
(The Dish)
Drehbuch Santo Cilauro + Tom Gleisner + Jane Kennedy + Rob Sitch
Regie Rob Sitch, Australien 2000
Darsteller Sam Neill, Billy Mitchell, Roz Hammond, Christopher-Robin Street, Luke Keltie, Naomi Wright, Ben Wright-Smith, Beverley Dunn, Grant Thompson, Bille Brown, Bernard Curry, Kevin Harrington, Tom Long, Patrick Warburton, Roy Billing u.a.
Genre Komödie
Filmlänge 101 Minuten
Deutschlandstart
19. Juli 2001
Inhalt
Juli 1969. Die Mondlandung von Apollo 11 steht kurz bevor. Bald wird zum ersten Mal ein Mensch den Mond betreten – ein Medienereignis weltweit.

Schauplatzwechsel: das kleine Städtchen Parkes in Australien! Ohne Parkes gäbe es keine TV-Übertragung. Cliff Buxton und seine Crew leiten „The Dish“ – das ist der Name eines gigantischen Radioteleskops, das mitten auf einer Schafweide steht. Von hier aus werden die Signale von Apollo 11 empfangen, um die Bilder einem Millionenpublikum vor den Fernsehgeräten zu präsentieren. Alles läuft bestens: Bürgermeister Bob McIntyre und seine Frau bereiten in ihrem Städtchen alles für den großen Einsatz vor und Australiens Premierminister ist stolz auf seine Leute in Parkes.

Doch dann passiert etwas Unvorhergesehenes: Mitch verliert durch einen technischen Defekt das Signal zu Apollo 11. Ohne dieses Signal können keine Bilder empfangen werden. Was tun? Sagt man der NASA die Wahrheit, ist Parkes aus dem Rennen und steht als inkompetent da. Also beschließt man kuzerhand, den Fehler selbst zu beheben.

Und das wenige Stunden vor Mondlandung und diesem Satz: „Ein kleiner Schritt für mich. Aber ein großer Schritt für die Menschheit!“

Was zu sagen wäre
Der Film sorgte in Australien fürs fünftbeste Einspielergebnis aller Zeiten. Die Story glänzt durch saukomische Dialoge, gut dosierte Selbstironie und köstlich schrullige Charaktere – dazu die Musik aus den 60ern. Ein starker Mix. Unaufgeregt, melancholisch und charmant.

Das Städtchen Parkes erfreut sich seit Start des Films in Australiens an großer Attraktivität unter Touristen.

Wertung: 4 von 6 €uro