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Kinoplakat: Sweet November
Liebe zwischen Gefühl und Kitsch
Ein ganz netter Tränenzieher
Titel Sweet November
(Sweet November)
Drehbuch Paul Yurick + Kurt Voelker
nach dem 1968 verfilmten Drehbuch von Herman Raucher
Regie Pat O'Connor, USA 2001
Darsteller

Keanu Reeves, Charlize Theron, Jason Isaacs, Greg Germann, Liam Aiken, Robert Joy, Lauren Graham, Michael Rosenbaum, Frank Langella, Jason Kravits, Ray Baker, Tom Bullock, Adele Proom, L. Peter Callender, June Carryl u.a.

Genre Drama, Romanze
Filmlänge 115 Minuten
Deutschlandstart
2. August 2001
Inhalt

Sara Deever scheint für Beziehungen einfach nicht geschaffen: Jeden Monat sucht sich die charmante Chaotin einen neuen Freund, um ihn innerhalb von vier Wochen in einen besseren Menschen zu verwandeln. Ist seine Frist schließlich abgelaufen und ihr Ziel endlich erreicht, erteilt sie ihm den Laufpass. Kein Wunder also, dass sie in dem ebenso schönen wie smarten Yuppie Nelson Moss zunächst einmal nur den idealen Anwärter auf den Titel des „Mr. November” sieht.

Aber dann wird aus der vierwöchigen Affaire die ganz große Liebe – in einem Wettlauf gegen die Zeit. Von seinem Vorgänger, „Mr. October” nämlich erfährt Nelson, dass Sara unheilbar an Krebs erkrankt ist. Dennoch will er sie heiraten. Sie weist ihn zurück, möchte nicht, dass jemand ihr beim Sterben zusieht. Am Thanksgiving denkt sich Nelson eine Überraschung aus, um Sara aufzumuntern, was auch glückt. Sie verbringen einen Tag und eine Nacht zusammen.

Als Nelson am frühen Morgen aufwacht, hört er, wie Sara gerade das Haus verlässt …

Was zu sagen wäre

Keanu Reeves (The Watcher – USA 2000; Matrix – USA 1999; Vernetzt – USA 1995; Speed – USA 1994) und Charlize Theron („Die Legende von Bagger Vance – USA 2000; Wild Christmas – USA 2000; „Gottes Werk & Teufels Beitrag” – USA 1999; „Celebrity – Schön, reich, berühmt” – USA 1998; „2 Tage in L.A.” – USA 1996) wieder vereint. Hatte in „Devil's Advocat” (USA 1997) noch Reeves die Fäden seiner Ehe mit der schönen Charlize in der Hand (wenn sonst auch nichts), so ist das hier umgekehrt.

Wieder ein hübscher Tränenzieher mit zwei schönen Menschen, der uns ohne unangenehme Überraschung zwei Stunden lang zwischem großem Gefühl und Kitsch gut pampert. Der Film wurde im Jahr 2002 für die Darstellungen von Keanu Reeves (schlechtester Schauspieler) und Charlize Theron (schlechteste Schauspielerin) sowie in der Kategorie Schlechteste Neuverfilmung oder Fortsetzung für die Goldene Himbeere nominiert.

Wertung: 3 von 6 €uro
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