Kinoplakat: Startup
Ein mörderischer Thriller
mit einem Augenzwinkern im Bit
Titel Startup
(Antitrust)
Drehbuch Howard Franklin
Regie Peter Howitt, USA 2001
Darsteller Ryan Phillippe, Tim Robbins, Claire Forlani, Rachael Leigh Cook, Douglas McFerran, Richard Roundtree, Tygh Runyan, Yee Jee Tso, Nate Dushky, Ned Bellamy, Tyler Labine, Scott Bells, David Lovgren, Zahf Hajee, Jonathon Young, Rick Worthy, Nathaniel Deveaux, Ian Robison u.a.
Genre Thriller
Filmlänge 109 Minuten
Deutschlandstart
28. Juni 2001
Inhalt

Milo ist ein junges Computergenie voller Ideale und mit einer goldenen Zukunft. Gemeinsam mit seinem Freund Teddy ist er gerade dabei, ein Start-up Unternehmen hochzuziehen, als er ein Jobangebot von NURV erhält, einem Milliarden-Dollar-Unternehmen, an dessen Spitze Gary Winston sitzt. Gary Winston ist Milo’s großes Vorbild und so zögert er nicht lange und zieht – auf Kosten der Freundschaft zu Teddy – mit seiner Freundin Alice ins Silicon Valley.

Für ihn wird ein Traum wahr: Winston braucht den genialen Jungen dringend, um auf dem heiß umkämpften IT-Markt seine Spitzenposition zu behaupten. Winstons kühne Visionen lassen Milos exzellenten Verstand zu Höchstform auflaufen. Zusammen mit seiner Kollegin Lisa beginnt er enthusiastisch, die Ideen zu verwirklichen. Doch schon bald erkennt Milo, dass sein Vorbild nicht so makellos ist, wie es den Anschein hatte.

Der machtbesessene Winston setzt das junge Softwaregenie skrupellos für seine Machenschaften gegen den Firmentrust ein. Milos grenzenloses Vertrauen in Winston beginnt zu bröckeln. Aus seinem Misstrauen wird der blanke Horror, als in Milos Freundeskreis ein furchtbares Verbrechen begangen wird.

Milo beginnt nachzuforschen. Nach und nach deckt er Geheimnisse auf, die ihn das Leben kosten können …

Was zu sagen wäre

Peter Howitt legt nach „Sie liebt ihn, sie liebt ihn nicht” seinen neuen Film vor, diesmal einen Thriller aus dem Silicon Valley.

Die Story liefert keine neuen Elemente, wirft aber einen lustigen – sollte man sagen zweifelhaften – Blick auf einen MICROSOFT-Klon. Zudem ist die Besetzung nicht schlecht. Ryan Phillippe gehört zu jener jungen Garde in Hollywood, die mit Filmen wie „Eiskalte Engel” (USA 1999) oder „Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast” (USA 1997) auf sich aufmerksam machen. Hier besteht Phillippes vornehmliche Aufgabe darin, zunächst jugendlich naiv und später jugendlich misstrauisch sein gegenüber zu beäugen; das Script lässt ihm wenig Möglichkeiten in dieser Hinsicht 

Tim Robbins gehört seit Jahren zu den Großen im Geschäft, der in Komödien („Nix zu verlieren” – USA 1997) und im Thriller („Arlington Road” – USA 1999) gleichermaßen zu Hause ist. Hier spielt er – inklusive Brille – Gary Winston, der all den Ärger am Hals hat, mit dem sich Brillenträger Bill Gates herumschlagen muss – vom Kampf gegen „open sources” bis hin zum Kampf gegen das US-Justizministerium. Weil nun die Parallelen mit dem echten Bill Gates doch arg nahe liegen, haben sie ihn als Namen in einen Dialog eingebaut, der klar stellen soll: „Hey, wir verleumden hier niemanden. Das ist alles erfunden!”

Claire Forlani taucht nicht oft im Kino auf. In The Rock (USA 1996) gönnt uns die Britin – als Tochter Sean Connerys – einen kurzen Blick auf ihr schönes Gesicht, in Rendezvous mit Joe Black (USA 1998) verdreht sie – verständlicherweise - dem Teufel den Kopf – auf dem Plakat oben ist sie rechts zu sehen.

Wertung: 4 von 6 €uro