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Kinoplakat: Slumdog Millionär
Wunderbares, PopArt-Buntes
Märchen aus dem flirrenden Indien
Titel Slumdog Millionär
(Slumdog Millionaire)
Drehbuch Simon Beaufoy
nach dem Roman von Vikas Swarup
Regie Danny Boyle & Loveleen Tandan, UK, Indien 2008
Darsteller Dev Patel, Freida Pinto, Irrfan Khan, Saurabh Shukla, Anil Kapoor, Rajendranath Zutshi, Jeneva Talwar, Azharuddin Mohammed Ismail, Ayush Mahesh Khedekar, Jira Banjara, Sheikh Wali, Mahesh Manjrekar, Sanchita Choudhary, Himanshu Tyagi, Sharib Hashmi u.a.
Genre Drama
Filmlänge 120 Minuten
Deutschlandstart
19. März 2009
Website foxsearchlight.com/slumdogmillionaire
Inhalt

Für Jamal Malik ist es der größte Tag seines bisherigen Lebens. Nur noch eine Frage trennt ihn vom 20-Millionen-Rupien-Hauptgewinn in Indiens TV-Show „Wer wird Millionär?”. Doch was in aller Welt hat ein mittelloser Youngster aus den Slums von Mumbai in dieser Sendung verloren? Und wie kommt es, dass er auf alle Fragen eine Antwort weiß?

Und Jamal, der „Slumdog”, sitzt nicht einmal wegen des Geldes auf dem Stuhl. Jamal such einzig und allein seine große Liebe aus Kindheitstagen, die irgendwann verkauft wurde. Auf dem Quizstuhl der am meisten gesehenen Sendung Indiens, so hofft Jamal, wird Latika ihn sehen und wissen, wo und wie er zu finden ist. Blöderweise ist die Show für heute zu Ende und die 20-Millionen-Rupienfrage kommt morgen dran - sofern ihn die Polizei aus ihren Krallen lässt. Die hat ihn nämlich nach der letzten Sendung in die Verhörzelle geworfen, fest davon überzeugt, dass der „Slumdog” schummelt.

Dabei kann Jamal gut erklären, warum er alle A„ntworten weiß, denn ein Leben im Slum bildet fürs Leben …

Was zu sagen wäre
Gut geschriebene Dialoge, kluge Montage, intelligent gesetzte Stereotypen. Ein kluger Film, der unterhaltsam informiert und - zumindest andeutungsweise - Leben und Leben lassen in den Slums Mumbais nahe bringt. Der Film stürzt sich hinein ins Bollywood-Kino zwischen indischer Folklore und hartem Thriller, belässt es mit hierzulande albern anmutenden Musikeinlagen glücklicherweise bei einer - allerdings hinreißenden - Tanznummer zu den Credits am Schluss.

Atemberaubend, wie zielsicher Danny Boyle (The Beach” - 2000; „Trainspotting” - 1996) aus beiden Kinowelten das Schönste nimmt und zu einem großen, bunten Ganzen bindet. PopArtBunt mit Super-Soundtrack.
Und Freida Pinto ist entzückend.
Wertung: 6 von 6 €uro
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