Kinoplakat: The Sixth Sense
Sophisticated Story mit
überraschendem Twist
Titel The Sixth Sense
(The Sixth Sense)
Drehbuch M. Night Shyamalan
Regie M. Night Shyamalan, USA 1999
Darsteller

Bruce Willis, Haley Joel Osment, Toni Collette, Olivia Williams, Trevor Morgan, Donnie Wahlberg, Peter Anthony Tambakis, Jeffrey Zubernis, Bruce Norris, Glenn Fitzgerald, Greg Wood, Mischa Barton, Angelica Page, Lisa Summerour, Firdous Bamji u.a.

Genre Thriller
Filmlänge 107 Minuten
Deutschlandstart
30. Dezember 1999
Inhalt

Der achtjährige Cole Sear trägt ein düsteres Geheimnis mit sich herum: Cole wird – ohne es zu wollen oder gar steuern zu können – von Verstorbenen aus dem Jenseits aufgesucht. Zu jeder Tageszeit, an jedem Ort quälen die Toten den Jungen mit ihrem vergangenen Leben und Schicksalen, die sie nicht zur Ruhe kommen lassen. Cole ist zu jung, um sich seine Rolle als unfreiwilliges Medium erklären zu können.

Völlig verängstigt wagt er sich nicht, irgendjemandem von den furchterregenden Begegnungen zu erzählen – bis er Vertrauen zu dem Kinderpsychologen Dr. Malcom Crowe findet. Crowe versucht, den übernatürlichen Fähigkeiten seines kleinen Patienten auf den Grund zu gehen. Die Folge ist für beide ein Schock, der Schreckliches erweckt … Unerklärliches …

Was zu sagen wäre

Ein stiller, spannender, zunächst ganz unauffälliger Thriller. Regisseur M. Night Shyamalan nutzt satte, dunkle Farben im Kontrast zu kaltem Grau – es sind zwei Welten, aus denen er je nach Farbperspektive erzählt und dabei langsam die Spannungsschrauben anzieht bis zum überragenden Schluss. Der Junge, Haley Joel Osmond, ist eine Entdeckung für die Leinwand. Bruce Willis (Stirb Langsam – USA 1988) ist überraschend präsent in diese aktionsarmen Rolle.

M. Night Shyamalan gibt seinen Zuschauern viel zu gucken und zu fürchten. Dabei kommt er ganz ohne BUH!!-Effekte aus – Katzen springen bei ihm nicht hinter der Tür hervor.

Mit „Sixth Sense” gelang Bruce Willis im heißen Star Wars-US-Sommer 1999 ein Überraschungserfolg. Er stand sechs Wochen Platz 1 in den Charts und machte 250 Mio. Dollar. Bruce krönte seinen bis dato größten Leinwanderfolg (wirtschaftlich gesehen) mit der Aussage, künftig werde er keine Action-Filme mehr machen, sondern nur noch Werke mit Tiefgang – das hat er dann nicht lange durchgehalten.

Wertung: 11 von 11 D-Mark