Kinoplakat: Schlacht um Midway

Großes Wumms-Kino
für große Jungs

Titel Schlacht um Midway
(Midway)
Drehbuch Donald S. Sanford
Regie Jack Smight, USA 1976
Darsteller

Charlton Heston, Henry Fonda, James Coburn, Glenn Ford, Hal Holbrook, Toshirô Mifune, Robert Mitchum, Cliff Robertson, Robert Wagner, Robert Webber, Ed Nelson, James Shigeta, Christina Kokubo, Monte Markham, Biff McGuire u.a.

Genre Krieg
Filmlänge 132 Minuten
Deutschlandstart
7. Oktober 1976
Inhalt

Die Schlacht um Midway ließ ihren wütenden Donner im Juni 1942 erklingen, gerade sechs Monate nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbour.

Nach der Schlacht im Korallenmeer, die unentschieden ausging, erstellt der japanische Chefstratege Admiral Yamamoto einen komplizierten Schlachtplan, um die wenigen verbliebenen amerikanischen Flugzeugträger zu vernichten. Von den Japanern unentdeckt, haben amerikanische Geheimdienstler den japanischen Verschlüsselungscode geknackt.

Die Amerikaner wissen nun, dass Yamamoto plant, bei den Midway-Inseln zuzuschlagen. US-Admiral Nimitz schickt seine letzten Träger nach Midway, bevor die Japaner dort auftauchen …

Was zu sagen wäre

Verwoben mit den dramatischen Schicksalen der Männer, die in diesem Kampf ihr Leben aufs Spiel setzten, erzählt „Schlacht um Midway“ von der entscheidenen Konfrontation, die für die Vereinigten Staaten der Wendepunkt im Kampf um den Pazifik werden sollte.

It's a Men's World in diesem Film der Harten Kerle, der sogar einen veritablen Vater-Sohn-Konflikt unterbringt. Unterstützt wurden die zahllosen Filmpreisträger vor und hinter der Kamera von der US Navy, was ein bisschen erklärt, warum die militärischen Schachspieler gar so kritiklos gut rüberkommen; immerhin – der Film soll ja auch in Japan verkauft werden – werden die japanischen Strategen nicht als Fremdsprachen brüllenden Ordonanzen karikiert, sondern als echte Männer mit moralischem Stress.

Rein optisch haben wir es mit einem großartigen Spektakelfilm zu tun. Große Schiffe, weite Meere, laute Schlachten, harte Kerle, aber mangelnde historischen Zusammenhänge. Die Zeiten sind offenbar über solche Filme hinweg gegangen. Die für die 1970er Jahre unerhört hohen Produktionskosten von über 43 Millionen US-Dollar konnten nicht gedeckt werden. In den USA spielte der Film rund 22 Millionen US-Dollar ein.

Wertung: 4 von 9 D-Mark