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Kinoplakat: Safe House
Ein Gernegroß unter
den Actionfilmen
Titel Safe House
(Safe House)
Drehbuch David Guggenheim
Regie Daniel Espinosa, USA 2012
Darsteller Denzel Washington, Ryan Reynolds, Vera Farmiga, Brendan Gleeson, Sam Shepard, Rubén Blades, Nora Arnezeder, Robert Patrick, Liam Cunningham, Joel Kinnaman, Fares Fares, Jenna Dover, Stephen Rider, Daniel Fox, Tracie Thoms u.a.
Genre Thriller
Filmlänge 115 Minuten
Deutschlandstart
23. Februar 2012
Inhalt

Matt Weston arbeitet als Hauswächter für die CIA in Kapstadt. Ein langweiliger Job, bis eines Tages der ehemalige CIA-Agent und nun meistgesuchte Mann des Landes, Tobin Frost, als Gast in das Safe House gebracht wird. Kurz nach seiner Ankunft wird das Haus von bewaffneten Männern gestürmt und nur Frost und Weston gelingt die Flucht.

In den nächsten Stunden beginnt ein verzweifelter Kampf ums Überleben und für Weston wird es immer schwieriger zwischen Freund und Feind zu unterscheiden, denn es scheint einen Überläufer in den eigenen Reihen zu geben …

Was zu sagen wäre

Fängt gut an, lässt dann stark nach. Eine CIA-Posse, die mit Denzel Washington in der Hauptrolle aussieht, als sei sie von Tony Scott gemachtt, der sich dann aber leider nur als Daniel Espinosa entpuppt. Und auch so filmt. Hart, grobkörnig. schnell. Kurz-Dialoge inklusiver haufenweiser Chefsprüche der Marke „Ich will die Akte Frost auf meinem Tisch haben. Und zwar sofort”. Und weil's eine CIA-Story ist, gibt es natürlich auch den Verräter in den eigenen Reihen. Und wenn Sam Shepard sein für solche Rollen geschnitztes Chefgesicht schon mal in die Kamera faltet, wer ist dann wohl verwickelt ..?

Gefilmt als 110-minütiges Newsfootage. Eine Bourne-für-Arme-Ästhetik. Die Schurken gehören zu der Sorte, die auf offener Straße einen Krieg anzetteln/entfachen. Sie ballern, rempeln mit hohen PS-Zahlen durch die Rush Hour, ohne dass ein Polizeiwagen weit und breit zu hören wären. Gut: Wir sind in Südafrika. Aber was heißt das? Zwischendurch gibt es lebensphilosophische Betrachtungen bei einem Glas südafrikanischen Rotweins. Das freut die dortige Industrie und gibt dem Film sowas wie einen intellektuellen Überbau. Männer, die sich mit Weinen auskennen, sind ja die besseren Menschen.

Geldverschwendung? Im Kino ja, als Leih-Blu-ray nicht so. Da kann man dem Profi und dem, der ein Profi werden wird, gut beim sein und werden zusehen, ohne durch Überraschungen abgelenkt zu werden.

Wertung: 4 von 7 €uro
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