Plakatmotiv: The Choice – Bis zum letzten Tag
Küsse im Sonnenuntergang
Aber die Liebe hebt nicht ab
Titel The Choice – Bis zum letzten Tag
(The Choice)
Drehbuch Bryan Sipe
nach dem gleichnamigen Roman von Nicholas Sparks
Regie Ross Katz, USA 2016
Darsteller Benjamin Walker, Teresa Palmer, Maggie Grace, Alexandra Daddario, Tom Wilkinson, Tom Welling, Jesse C. Boyd, Brad James, Noree Victoria, Anna Enger, Lou Lou Safran, Vance Griswold, Brett Rice, Ashley LeConte Campbell, Sharon Blackwood u.a.
Genre Romantik
Filmlänge 111 Minuten
Deutschlandstart
10. März 2016
Website thechoice.movie
Inhalt

Travis Parker ist überzeugter Junggeselle und hat alles, was er sich wünscht: einen guten Job, ein Haus mit Meerblick in dem schönen Küstenstädtchen Beaufort, Freunde, mit denen er um die Häuser zieht und Affären ohne Ende.

Als die Medizinstudentin Gabby Holland in das Nachbarhaus einzieht, ändert sich alles in seinem Leben: Travis fühlt sich magisch von ihr angezogen, sogar eine ernsthafte Beziehung scheint ihm plötzlich vorstellbar. Anfangs widersteht Gabby schlagfertig den Charmeoffensiven des smarten Tierarztes. Doch etwas an diesem Mann fasziniert sie: Ist es seine Unbekümmertheit, sein spitzbübischer Witz oder sein immenses Selbstvertrauen?

Ein unausgesprochenes Verlangen knistert zwischen den beiden bei jeder Begegnung, sehr zum Leidwesen von Gabbys langjährigem Freund Ryan. Travis kämpft hartnäckig um seine Traumfrau. Nach sechs glücklichen Jahren erleidet Gabby einen schweren Autounfall. Sie liegt mehrere Monate im Koma. Travis muss schließlich eine Entscheidung treffen, ob er die Maschinen, die Gabby am Leben halten, abschalten lässt …

Was zu sagen wäre

Eine Frau mit blauen Augen, langen blonden Haaren, die im Gegenlicht der untergehenden Sonne glühen, dazu ein strahlendes Lächeln; Teresa Palmer ist für eine Nicholas-Sparks-Romanze eine perfekte Besetzung – bezaubernd schön, heißblütig, ein bisschen albern (Warm Bodies – 2013; Ich bin Nummer Vier – 2011; „Duell der Magier“ – 2010; „Bedtime Stories“ – 2008). Ich gucke ihr und ihrem Galan, den Benjamin Walker („Im Herzen der See“ – 2015; Abraham Lincoln Vampirjäger – 2012; „Flags of Our Fathers“ – 2006) als charmantes, etwas albernes Langhaar, spielt, gerne beim Kabbeln und Turteln zu. Sehr viel mehr kommt dann auch nicht mehr.

Es gibt den obligatorischen Ersten Sex à la Nicholas Sparks – das heißt: wild und auf dem Küchentisch. Aber dann konstruiert die Geschichte viel hin und her, inszeniert Bilder glücklicher Familien, untermalt mit allerlei Kalenderweisheiten: „Deine Freunde, Familie, nur darauf kannst Du zählen. An was glaubst Du?“ „Ich glaube an den Mond, die Sterne, an das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das so viel größer ist als ich, etwas, das ich niemals auch nur ansatzweise verstehen kann. Und das ist etwas, was ich nicht kontrollieren kann.“

Solche Weisheiten tragen uns dann durch den – ebenfalls Sparks-obligatorischen – morbiden Teil des Films. Naja … lassen wir also romantische Bilder mit schönen Menschen darin an uns vorbeigleiten, lassen wir uns die Tränen aus den Augenziehen und träumen wir von Küssen am See im Sonnenuntergang. Gibt Schlimmeres.

Wertung: 3 von 8 €uro