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Plakatmotiv: Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby
Uninspirierte Fortsetzung
eines modernen Klassikers
Titel Liebling, jetzt haben wir ein Riesenbaby
(Honey I Blew Up the Kid)
Drehbuch Garry Goodrow + Thom Eberhardt + Peter Elbling + Garry Goodrow
mit Charakteren von Stuart Gordon + Brian Yuzna + Ed Naha
Regie Randal Kleiser, USA 1992
Darsteller Rick Moranis, Marcia Strassman, Robert Oliveri, Daniel Shalikar, Joshua Shalikar, Lloyd Bridges, John Shea, Keri Russell, Ron Canada, Amy O'Neill, Michael Milhoan, Gregory Sierra, Leslie Neale, Julia Sweeney, Linda Carlson u.a.
Genre Fantasy, Abenteuer
Filmlänge 89 Minuten
Deutschlandstart
28. Januar 1998
Inhalt

Wayne Szalinski hat es weit gebracht – einerseits – nachdem er (eher zufällig) diesen Schrumpfstrahl erfunden hat („Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ – 1989). Andererseits kommt Szalinski nicht weiter, denn die Company, die ihn jetzt bezahlt, erwartet neue Ergebnisse, bessere Ergebniss – andernfalls fliegt er raus.

An einem Samstag also fährt Wayne mit seinem Sohn Nick, der von ihm Brillendesign und wissenschaftliche Neugier geerbt hat, und dem zweijährigen Adam ins Labor, um ohne Erlaubnis einen Test mit seiner Maschine durchzuführen. Dazu braucht er ein Versuchsobjekt und nimmt dazu den Stoffhasen des kleinen Adam. Zudem will er noch die Intensität des Strahls verändern, was schließlich zur Löschung der Datenbank führt. Als der Versuch beginnt, achtet niemand auf Adam, welcher versucht, seinen Hasen zurückzuholen. Dabei wird er vom Strahl getroffen und geht darauf, ohne dass jemand etwas gemerkt hat, zurück in seinen Buggy. Dabei wuchs er ein wenig, wie Wayne später, als er ihn aus dem Kindersitz nehmen will, auch merkt.

Plakatmotiv: Liebling, jetzt haben wir ein RiesenbabyZuhause angekommen, kocht Wayne etwas für Adam in der Mikrowelle. Nachdem das Essen fertig ist, überträgt sich Elektrizität von der Mikrowelle auf Adam, worauf der enorm wächst. Mit Schrecken stellen es die zwei anderen später auch fest. Bald ist Adam, zwei Jahre alt, zwei Meter groß. Wayne und seine Frau Diane beschließen daraufhin, im Labor die Schrumpfmaschine zu holen, um Adam damit wieder zu schrumpfen. Währenddessen ist jedoch die Babysitterin Mandy gekommen, und Adam ist aufgrund des Fernsehers auf viereinhalb Meter gewachsen.

Adam wird daraufhin in einem Lastwagen transportiert und wächst wegen der Hochspannungsleitung auf 15 Meter. Er begibt sich auf den Weg nach Las Vegas, nachdem er aus dem Lastwagen ausgebrochen ist …

Was zu sagen wäre
Es leben die Family-Values: „Es gibt eine Wahrheit, die alle Kinder kennen: Daddies machen nur Spaß; Mummies meinen es ernst!“, sagt Ehefrau und Mutter Diane an zentraler Stelle, womit sie ihrem Mann und uns erklärt, wieso sie nun das Kommando übernimmt. Das ist dann auch schon der lustigste Satz in dieser Produktion. Hollywood probiert seine neuesten SFX-Techniken aus und baut drumherum eine hübsche Famliy-Comedy.

Auch diese Fortsetzung liefert natürlich nichts mehr Neues. Aber wenn man einen bösen Mehrheitsaktionär im dunklen Anzug mit gegeltem Haar einbaut, dann kann man die alte Geschichte mit State-of-the-Art-FX noch einmal verkaufen. Dabei geht der sympathische Erfinder den Weg aller sympathischen Menschen, die sich mit Corporate America einlassen: Sie kämpfen gegen Big Money und wissen die Zuschauer auf ihrer Seite.

Eine Geschichte aus der Welt Daniel Düsentriebs, der sich böse Mächte angenommen haben. Und Wayne Szalinski, der sympathische Wirrkopf, fährt mit einem Solarpanel getriebenen Auto zur Arbeit.

Wertung: 3 von 10 D-Mark
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