Kinoplakat: O Brother, where art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee
Clooney und Turturro
in Hexameterversen
Titel O Brother, where art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee
(O Brother, where art Thou?)
Drehbuch Ethan Coen + Joel Coen
nach Motiven der „Odyssee“ von Homer
Regie Joel Coen & Ethan Coen, UK, Frankreich, USA 2000
Darsteller

George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson, John Goodman, Holly Hunter, Chris Thomas King, Charles Durning, Del Pentecost, Michael Badalucco, J.R. Horne, Brian Reddy, Wayne Duvall, Ed Gale, Ray McKinnon, Daniel von Bargen u.a.

Genre Komödie
Filmlänge 106 Minuten
Deutschlandstart
19. Oktober 2000
Inhalt

Im tiefen Süden der USA, in der tiefsten Depressionszeit, fliehen drei Kettensträflinge durch ein Maisfeld in Mississippi: Everett Ulysses McGill, der selbstbewusste Anführer, Delmar, der freundliche Einfaltspinsel sowie der zeitweilig hitzköpfige Pete. Auf ihrer Flucht in die Freiheit erlebt die schräge Dreierbande das größte Abenteuer ihres Lebens.

Da ist ein hinterhältiger Bauer, der das Trio an die Polizei verrät. Da gibt es verführerische Sirenen, die am Flussufer lauern. Einen einäugigen Bibelverkäufer, dem man besser nicht trauen sollte. Eine nächtliche Ku-Klux-Klan-Parade sowie einen Gouverneur, der verzweifelt Wahlen gewinnen will.

Zum Glück hat sich die Schallplatte, die unsere Helden unterwegs aufgenommen haben, längst zu einem Überraschungshit entwickelt …

Was zu sagen wäre

Die Vorlage dieser dramatisch satirischen Odysse stammt (natürlich) von Homers irrfahrendem „Odysseus“. Aus Homers klassischen 12.200 Hexameterversen haben die Coen-Brüder 106 Kinominuten geschaffen, die ganz amüsant sind – und wunderbar gefilmt.

Aber sie sind auch ein weng ermüdend, weil die Kunst dieses Films darin besteht, dass der Zuschauer die Verweise auf die Odyssee schon kennen sollte; sonst langweilt er sich – ein wenig.

Wertung: 8 von 11 D-Mark