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Kinoplakat: Nine Months
US-Regisseure sollten die Finger
von 
französischen Komödien lassen
Titel Neun Monate
(Nine Months)
Drehbuch Chris Columbus
nach dem Drehbuch zu der französischen Komödie „Neuf moins“ von Patrick Braoudé
Regie Chris Columbus, USA 1995
Darsteller

Hugh Grant, Julianne Moore, Tom Arnold, Joan Cusack, Jeff Goldblum, Robin Williams, Mia Cottet, Joey Simmrin, Ashley Johnson, Alexa PenaVega, Aislin Roche, Priscilla Alden, Edward Ivory, James Brady, Charles Martinet u.a.

Genre Komödie
Filmlänge 103 Minuten
Deutschlandstart
30. November 1995
Inhalt

Kinderpsychologe Samuel führt ein traumhaftes Leben: Porsche, Freundin und das Leben so, wie es ihm gerade gefällt. Die Kinder, die er in seiner Praxis therapieren soll, gehen ihm zwar mitunter mit ihrer dezidierten Meinung über die Eltern („ein gigantisches Arschloch“) auf die Nerven, aber was solls, … sind ja nicht seine.

Dieses schöne Leben ändert sich, als ihm Freundin Rebecca eröffnet, er werde nun selbst bald Vater. Porsche adé, lustiges Leben adé …

Was zu sagen wäre

Es war einmal eine charmante französische Komödie über das Coming of Age eines erwachsenen Mannes. Und dann kamen Hollwood und Chris Columbus („Mrs. Doubtfire“ – 1993; „Kevin – Allein zu Haus“ – 1990; „Die Nacht der Abenteuer“ – 1987) und machten daraus eine 08/15-Komödie für Heimkino mit den angesagten Gesichtern der Saison – Hugh Grant (”Der Engländer der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam“ – 1995; „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ – 1994; „Bitter Moon“ – 1992), Julianne Moore („Familien-Bande“ – 1995; „Vanja auf der 42. Straße“ – 1994; Short Cuts – 1993; Auf der Flucht – 1993; „Benny und Joon“ – 1993; „Die Hand an der Wiege“ – 1992), Joan Cusack und so weiter.

Das ist alles ganz nett anzuschauen aber auch so aseptisch zurecht gereinigt, dass „Nine Month“ keinem Wohl und niemandem Wehe ist.

Langweilig.

Wertung: 4 von 10 D-Mark
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