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Kinoplakat: Lucky Numbers
Irgendwie ganz nett, aber
die Geschichte hebt nicht ab
Titel Lucky Numbers
(Lucky Numbers)
Drehbuch Adam Resnick
Regie Nora Ephron, Frankreich, USA 2000
Darsteller John Travolta, Lisa Kudrow, Tim Roth, Ed O'Neill, Michael Rapaport, Daryl Mitchell, Bill Pullman, Richard Schiff, Michael Moore, Sam McMurray, Michael Weston, Maria Bamford, Caroline Aaron, John F. O'Donohue, Colin Mochrie u.a.
Genre Komödie
Filmlänge 105 Minuten
Deutschlandstart
17. Mai 2001
Inhalt
Russ Richards ist der allseits beliebte Wetterfrosch des Lokalfernsehens von Harrisburg, Pennsylvania. Nebenher betreibt er noch die Generalvertretung für Schneemobile.

Die Schneemobile rauben ihm gerade den Schlaf: Das Geschäft in Harrisburg ist unrentabel, die ersehnte Kaltwetterfront lässt immer noch auf sich warten, und deshalb scheint der Ruin nur eine Frage der Zeit.

Wild entschlossen, dem Schicksal die Stirn zu bieten, heckt Russ zusammen mit der ebenso blonden wie schamlosen Crystal, der Lottofee des lokalen Fernsehsenders, ein geradezu dummdreistes Komplott aus: Bei der nächsten Ziehung der Lottozahlen wollen die beiden Fortuna ein Schnippchen schlagen und selbst als Hauptgewinner dastehen.

Die Manipulation gelingt, ihre Zahlen werden gezogen. Aber alles weitere läuft schief.

Weil nämlich Russ und Crystal mit krimineller Energie nicht so recht vertraut sind, hatten sie sich an Gig gewandt, den Besitzer des örtlichen Striptease-Schuppens, der wiederum den Schläger Dale in der Hinterhand hat, der zwar viel von Baseball versteht. Aber sonst nichts.

Der Programmchef der Fernsehstation, Dick Simmons, kommt den beiden Pseudokriminellen auch auf die Spur und bald machen alle mit allen, wenn auch an unterschiedlichen Plätzen, Bekanntschaft …

Was zu sagen wäre
„Lucky Numbers“ beruht auf einer wahren Begebenheit: Im Jahr 1980 wurde die Pennsylvania State Lottery tatsächlich durch Manipulation bei einer Ziehung um einen Betrag von 1,2 Millionen Dollar betrogen. Der Fall ging als „The 666 Fix“ in die Geschichte des Lotteriespiels ein. Die Betrüger wurden nie gefasst.

Nora Ephron („E-M@il für Dich“ – 1998; Schlaflos in Seattle – 1993) sah jedoch eine glänzende Möglichkeit, ein weiteres Mal mit John Travolta zu arbeiten, der 1996 schon als Erzengel Michael für sie vor der Kamera stand. Das Ergebnis sollte eine Komödie im Ephron-Stil sein: charmantes Personal mit turbulenten Dialogen. Nur hebt die Geschichte nicht ab, bleiben die Gags etwas schal. Es ist schwierig, sich mit Betrügern anzufreunden, die unbescholtene und vor allem ahnungslose Bürger übers Ohr hauen wollen.

Wertung: 6 von 11 D-Mark
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