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Kinoplakat: Lebenszeichen
Straighte Regie, kerniger
Crowe, fahrige Meg Ryan
Titel Lebenszeichen
(Proof of Life)
Drehbuch Tony Gilroy
nach dem Artikel „Adventures in the Ransom Trade“ von William Prochnau und inspiriert durch das Buch „The Long March To Freedom“ von Thomas Hargrove
Regie Taylor Hackford, USA 2000
Darsteller Meg Ryan, Russell Crowe, David Morse, Pamela Reed, David Caruso, Anthony Heald, Stanley Anderson, Gottfried John, Alun Armstrong, Michael Kitchen, Margo Martindale, Mario Ernesto Sánchez, Pietro Sibille, Vicky Hernández, Norma Martínez u.a.
Genre Drama, Action
Filmlänge 135 Minuten
Deutschlandstart
22. März 2001
Inhalt
In der Beziehung von Peter Bowman und seiner Frau Alice kriselt es. Schon viel zu lange ist der amerikanische Ingenieur in Columbien stationiert. Doch plötzlich ändert sich die Situation: Peter wird gekidnappt und in den Dschungel verschleppt.

Die Entführer fordern drei Millionen Dollar Lösegeld, aber die Versicherung seiner Firma für derartige Fälle ist längst storniert. Nachdem alle Versuche, mit den Entführern zu verhandeln, scheitern, nimmt die verzweifelte Alice die Sache selbst in die Hand.

Unterstützung und Zuspruch findet sie dabei allein bei dem erfahrenen Kidnapping-Experten Terry Thorne, was ihre Gefühle für Peter bald auf eine harte Probe stellt …

Was zu sagen wäre
Auch die Gefühle von Meg Ryan wurden durch Thorne-Darsteller Russell Crowe auf die Probe gestellt - ihre Ehe mit Dennis Quaid ging daran zu Bruch.

Kinoplakat (US): Lebenszeichen - Proof of LifeÜber diesen Umstand machte der Film mehr Schlagzeilen als über sein Sujet, das Taylor Hackford (Im Auftrag des Teufels – 1997; „Dolores“ – 1995; „Ein Offizier und Gentleman“ – 1982) stringent und ohne große Pausen inszeniert.

Als Alice Bowman bleibt Meg Ryan blass (Aufgelegt – 2000; E-Mail für dich – 1998; Stadt der Engel – 1998; Mut zur Wahrheit – 1996; French Kiss – 1995; Schlaflos in Seattle – 1993; The Doors – 1991; Joe gegen den Vulkan – 1990; Harry und Sally – 1989; „Presidio“ – 1988; D.O.A. – Bei Ankunft Mord – 1988; Die Reise ins Ich – 1987; Top Gun – 1986). Sie schafft es nicht, ihrer Rolle Profil zu geben in einem Drehbuch, das zu viel nebeneinander sein möchte: Drama, Action, Politthriller, Romanze. Und sie schafft sich auch kein Standing neben Gladiator Russell Crowe (Insider – 1999; L.A. Confidential – 1997; „Virtuosity" – 1995), der sich mit seiner ganzen Männlichkeit in die Rolle des kühl kalkulierenden Retters brummt.

Wertung: 7 von 11 D-Mark
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