Buchcover: Stephen King – Wolfsmond
Der Dunkle Turm verliert
sich im endlosen Geschwafel
Titel Wolfsmond
(The Dark Tower V: Wolves of the Calla)
Autor Stephen King, USA 2003
aus dem Amerikanischen von Wulf Bergner
Verlag Heyne
Ausgabe Gebunden, 933 Seiten
Genre Thriller, Fantasy
Website stephenking.com
Inhalt

Roland von Gilead, der Revolvermann, ist in Mitt-Welt noch immer auf der Suche nach dem magischen Dunklen Turm. Mit seinen Gefährten Eddie, Susannah und Jake gelangt er in den kleinen Ort Calla Bryn Sturgis, wo den Farmern auffällig häufig Zwillinge geboren werden. Doch seit Generationen überfallen regelmäßig Wolfsreiter auf grauen Pferden das Dorf und rauben jeweils einen der Zwillinge. Wenn das Kind dann zurückkehrt ist es geistig behindert.

Nun hat Andy, der Boten-Roboter, wieder einen Überfall der Wölfe angekündigt. Roland und seine Freunde, die sich bereit erklärt haben, den hilflosen Farmern beizustehen, entdecken in einer Höhle des Dorfes eine geheimnisvolle Tür, die sich als eine Verbindung zur Erde und zu anderen Welten entpuppt.

Die Freunde nutzen die Tür, um in New York des Jahres 1977 eine Rettungsaktion zu unternehmen. Da stellt sich heraus, dass Susannah mit einem Dämonenkind schwanger ist, und die Wölfe greifen an …

aus dem Klappentext

Was zu sagen wäre
Wolfsmond

11. Juli 2004: Nach über zwei Jahren halte ich zum ersten Mal wieder einen Stephen King in den Händen. Mein letzter war der mäßige Der Buick, den ich im Frühjahr 2002 las.

Wolfsmond ist der fünfte Teil einer Saga, die – als sie begann („Schwarz“ – „The Dark Tower: The Gunslinger“, Stephen King 1978) – noch unendlich war. King schrieb damals, er wisse noch nicht, wohin ihn diese für ihn „zentrale Geschichte seiner Karriere“ bringe. Womöglich ende sie nie. In loser Reihe folgten weitere drei Bücher und mit dem vorliegenden stellte sich der Öffentlichkeit schließlich dar, dass es wohl sieben Romane werden würden. Nachfolger von Wolfsmond werde „Susannah“ und schließlich ein noch unbetitelter Abschlussroman – Arbeitstitel „Wind“.

Nun bin ich gespannt: Der erste Teil war derart zähflüssig, dass ich beinahe mein King-Buch gefunden zu haben glaubte, das ich bestimmt nie zu Ende bringen würde. Im zweiten Ansatz klappte es. Die beiden Folgebücher waren Klasse, „Glas“ (Teil IV) war dann schon wieder mäßig. Ich werde also sehen … 933 Seiten sind ja nicht gerade wenig. Und siehe da: Es passiert nichts. Über Seiten und Seiten passiert … nichts außer Bauern, die sich Gedanken machen über Wölfe … furchtbar zäh.

Lektüre nach 100 Seiten wegen Langeweile abgebrochen.