Kinoplakat: Für immer Shrek
Die Produzenten versprechen:
Das war's. Das ist gut so.
Titel Für immer Shrek
(Shrek forever after)
Drehbuch Josh Klausner + Darren Lemke
Regie Mike Mitchell, USA 2010
Stimmen Mike Myers/Sascha Hehn, Cameron Diaz/Esther Schweins, Eddie Murphy/Randolf Kronberg, Julie Andrews/Marie-Luise Marjan, John Cleese/Thomas Danneberg, Antonio Banderas/Benno Fürmann, Justin Timberlake/Robin Kahnmeyer, Larry King/Manfred Lehmann, Latifa Ouaou/Marie Bierstedt, Eric Idle/Wolfgang Spier, Cheri Oteri/Ann Vielhaben, Rupert Everett/Tom Vogt, Jennifer Saunders/Angelika Milster+Dagmar Koller, John Lithgow/Rufus Beck, Cody Cameron/Gerald Schaale, Conrad Vernon/Santiago Ziesmer, Aron Warner/Wolfgang Kühne, Chris Miller/Michael Nowka, Vincent Cassel/Michael Pan, Frank Welker u.a.
Genre Trickfilm
Filmlänge 93 Minuten
Deutschlandstart
30. Juni 2010
Inhalt
Shrek ist zu einem gesetzten Familienvater geworden. Anstatt weiterhin Dorfbewohner zu verschrecken, verteilt er heute Autogramme auf Mistgabeln. Und täglich die immer gleichen Gesichter, die immer vollen Windeln, der ewig gleiche Sabber der Babys … das wird Shrek alles zu viel.

Teaserplakat: Für immer ShrekBeim ersten Geburtstag seiner Kinder rastet er aus und verlässt die Feier. Getrieben von der Sehnsucht, sich wieder „wie ein richtiger Oger” zu fühlen, lässt er sich dazu überreden, einen Pakt mit dem wortgewandten Rumpelstilzchen zu schließen. Für einen Tag als richtiger Oger muss Shrek Rumpelstilzchen hierbei nur einen Tag seines eigenen Lebens geben - doch während Shrek sich hierunter nur einen entspannenden Tag wie in alten Zeiten erhofft, sucht sich das schlitzohrige Rumpelstilzchen den Tag aus, an dem Shrek geboren wurde - mit dem Ergebnis, dass er (nachdem er nie geboren wurde) nie existiert hat.

Hierdurch entsteht ein Zeitparadoxon - Shrek findet sich in einer Parallelwelt von „Weit Weit Weg” wieder: Rumpelstilzchen ist nun König, Oger wurden beinahe bis zum Aussterben gejagt, Esel ist ein Intellektueller, der Fuhrwerke ziehen muss, Shrek noch nie getroffen hat und sich vor ihm fürchtet, Lebkuchenmann ist ein Kekse bekämpfender Gladiator, der gestiefelte Kater ist ein fettes, faules Haustier, und Fiona, die sich schließlich selbst aus dem Drachenturm befreit hat und eine Widerstandsgruppe der Oger anführt, kann Shrek, den sie ebenfalls nie kennengelernt hat, nicht ausstehen.

Artie wurde als König von „Weit Weit Weg” abgesetzt. Aber wenn Shrek es schafft, bis zum Morgengrauen des nächsten Tages mit Fiona „der Wahren Liebe ersten Kuss” zu teilen, so wird alles wieder gut, Artie wieder zum König und der Pakt mit Rumpelstilzchen ungültig. Sollte Shrek das jedoch nicht schaffen, dann wird er, nachdem er nie geboren wurde, verschwinden - und Rumpelstilzchen hat eine Hexenarmee entsandt, um ihn von seinem Vorhaben abzuhalten …
Was zu sagen wäre
Ein witziger Film. Das war nach dem müden Teil 3 so nicht unbedingt zu erwarten. Also gut: Wir sind uns einig, dass es eigentlich schon der ersten Fortsetzung nicht bedurft hätte, weil der ideenreiche Plot des Originals das Besondere an der Figur Shrek war und auch nie verbessert werden konnte. Aber, man kann sich im vierten Teil - besser a…ls im dritten - gut 90 Minuten lang für den Moment amüsieren. Darüberhinaus allerdings bietet "Für immer Shrek" keine weiteren eigenen Ideen, sondern recycled gekonnt aus dem Repertoire der Filme, die er karikiert.

Der Film variiert die Was-wäre-wenn-…-Frage solcher Klassiker wie „Ist das Leben nicht schön?” (Frank Capra, USA 1946). Das macht den Hauptreiz dieses Films aus: Charaktere, die man kennt, in einem anderen Licht zu sehen - am schönsten der gestiefelte Kater, der zu einer fetten Hauskatze mutiert ist.

Die Gags dieser Wiederaufbereitungsanlage sitzen, die Story bietet dann doch ein zwei Überraschüngchen und die Tricktechnik - last but not least - hat sich fantastisch entwickelt. Großartig, was die Pixelmeister in Hollywood einer grünen, unförmigen Trickfigur für Züge ins Gesicht malen können.

Und die Produzenten haben versprochen: Das war's jetzt auch mit Shrek
(Lieber ein Ende mit Shrek als ein Shrek ohne Ende)
Wertung: 5 von 7 €uro