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Kinoplakat: Forrest Gump
Ein echter Mann von Welt im
schönsten Film des Jahres 1994
Titel Forrest Gump
(Forrest Gump)
Drehbuch Eric Roth
nach dem Roman von Winston Groom
Regie Robert Zemeckis, USA 1994
Darsteller Tom Hanks, Robin Wright Penn, Gary Sinise, Mykelti Williamson, Sally Field, Rebecca Williams, Michael Conner Humphreys, Harold G. Herthum, George Kelly, Bob Penny, John Randall, Sam Anderson, Margo Moorer, Gump's Housekeeper, Ione M. Telech, Christine Seabrook u.a.
Genre Drama
Filmlänge 142 Minuten
Deutschlandstart
13. Oktober 1994
Inhalt

Forrest Gump wird in den 40er Jahren in diese Welt geboren. Genauer gesagt: in die Südstaaten der USA. Sein IQ liegt unter 70, eine kaputte Wirbelsäule zwingt den Jungen, Beinschienen zu tragen. In der Schule wird der „Dumme“ allen gehänselt. Die einzigen, die an Forrest glauben, sind seine Mutter und Freundin Jenny.

Trotz der Steine, die ihm das Schicksal in den Weg gelegt hat, wird aus Forrest ein nationaler Star – Footballcrack, Vietnamheld, Tischtenniskoryphäe, Stammgast im Weißen Haus, erfolgreicher Geschäftsmann; in drei Jahrzehnten, die die USA entscheidend geprägt haben. Forrests moralischer Kompass hält ihn auf Kurs, frei nach seinem Motto: „Dumm ist nur, wer Dummes tut!“

Oder: „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Du weißt nie, was drin ist!“

Was zu sagen wäre

Eine wunderbare Saga: Der Naive geht seinen Weg, weil er ihn nie in Frage stellt – weil er gar nicht weiß, was sein Weg ist; weil er keine Gefahren ignorieren muss, die er ohnehin nicht versteht.

Ein Simplicissimus, der nach den Maximen seiner Mutter lebt „Dumm ist der, der Dummes tut“ oder „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt“. Und so ist auch der Film. Voller süßer und bittersüße Überraschungen. Wäre der Film nicht so überzeugend, würde auffallen, dass die Moral die übliche Hollywoods ist: Wer sich daneben benimmt, wer versucht, einen eigenen Weg einzuschlagen, der scheitert – endgültig.

Vielleicht ist es einfach Tom Hanks (Philadelphia – 1993; Schlaflos in Seattle – 1993; „Eine Klasse für sich“ – 1992; „Fegefeuer der Eitelkeiten“ – 1990; Joe gegen den Vulkan – 1990; „Scott & Huutsch“ – 1989; Meine teuflischen Nachbarn – 1989; „Punchline – Der Knalleffekt“ – 1988; big – 1988; Schlappe Bullen beißen nicht – 1987; Nothing in Common – 1986; Alles hört auf mein Kommando – 1985; Der Verrückte mit dem Geigenkasten – 1985; Bachelor Party – 1984; Splash – Jungfrau am Haken – 1984) und den ausgezeichneten FX-Tüftlern zu verdanken, dass solche – anderswo nervtötenden – Moral-Gesetze hier nicht stören. Hanks spielt nicht den Forrest. Er ist es. Fantastisch. Nicht minder großartig ist Michael Conner Humphreys, der den jungen Forrest spielt. Robin Wright Penn gibt dem Drama um Jenny eine persönliche Note, die dem Zuschauer Jenny so ans Herz wachsen lässt, das ihr Absturz höllisch weh tut.

„Forrest Gump“ erhielt sechs Oscars, darunter für den Besten Film, Männliche Hauptrolle, und Regie.

Wertung: 10 von 11 D-Mark
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