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Kinoplakat: Fluchtpunkt Nizza
Hochglanz-Krimi mit Sophie Marceau
und ganz ohne Logik und Verstand
Titel Fluchtpunkt Nizza
(Anthony Zimmer)
Drehbuch Jérôme Salle
Regie Jérôme Salle, Frankreich 2005
Darsteller Sophie Marceau, Yvan Atta, Sami Fre, Gilles Lellouche, Daniel Olbrychski, Samir Guesmi, Dimitri Rataud, Nicky Marbot, Olivier Chenevat, Alban Casterma, Christophe Odent, Luc Chavy, Richard Delestre, Yann de Monterno, Laurent Klug u.a.
Genre Drama, Crime
Filmlänge 89 Minuten
Deutschlandstart
12. Januar 2006 (DVD-Premiere)
Inhalt

Scheinbar zufällig trifft François im Zug nach Nizza die schöne Chiara, der er auf den ersten Blick verfällt. Dabei ahnt er nicht, dass er nur eine Schachfigur in einem gefährlichen Spiel ist, denn Chiara ist die Geliebte des gejagten Wirtschaftskriminellen Anthony Zimmer.

Über die Zeit hat sich der Flüchtige dank der plastischen Chirugie immer mehr verändern lassen, so dass ihn heute niemand mehr erkennen kann. Dennoch hat es sich Polizist Akerman zur Aufgabe gemacht Zimmer zu fassen und er kennt auch schon die Schwachstelle des Gejagten: Chiara.

Nach einer kurzen gemeinsamen Zeit mit Chiara ist sie verschwunden und François wird nicht nur von der Polizei, sondern auch einigen gefährlichen Gangstern für Zimmer gehalten. Es beginnt ein Verwirrspiel, bei dem sich letztlich die Frage stellt: Wer ist eigentlich Anthony Zimmer?

Was zu sagen wäre

Sommer, Sonne Côte d'Azur und Sophie Marceau. So richtig passen mag die Story nichht. Kann man glauben, dass Mr. Durchschnitt im Zug so unverschämt von einer Frau angemacht wird, die aussieht wie Sophie Marceau (James Bond – Die Welt ist nicht genug – 1999; Verborgenes Feuer – 1997; Anna Karenina – 1997; Braveheart – 1995; „D'Artagnans Tochter“ – 1994; „Meine Nächte sind schöner als deine Tage“ – 1989; „Die Studentin“ – 1988; Der Bulle von Paris – 1985; „La Boum – Die Fete“ – 1980)? Nein! Ist der Rest der Story glaubwürdig? Nein! Geht es um Glaubwürdigkeit der Story? Nein! Also was soll's …

Der Film hat traumhafte Schauwerte und luxuriöses Ambiente und nur 89 Minuten Laufzeit. Dass Regieneuling Jérôme Salle am Ende die Fäden entgleiten und so das Happy End arg herbeigepoltert wirkt, ist fast zu verschmerzen. Ein Film fürs Auge und für Sophie-Marceau-Freunde.

Der Film liefert die Vorlage für Florian Henckel von Donnersmarcks Film The Tourist (USA 2010) mit Johnny Depp und Angelina Jolie in den Hauptrollen.

Wertung: 3 von 6 €uro
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