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Kinoplakat: Final Destination 2

Ordentlich. Bissig. Und
immer noch sehr bizarr.

Titel Final Destination 2
(Final Destination 2)
Drehbuch J. Mackye Gruber + Eric Bress + Jeffrey Reddick
mit einzelnen Charakteren von Jeffrey Reddick
Regie David R. Ellis, USA, Kanada 2003
Darsteller Ali Larter, A.J. Cook, Michael Landes, David Paetkau, James Kirk, Lynda Boyd, Keegan Connor Tracy, Jonathan Cherry, Terrence 'T.C.' Carson, Justina Machado, Tony Todd, Sarah Carter, Alejandro Rae, Shaun Sipos, Andrew Airlie u.a.
Genre Horror
Filmlänge 90 Minuten
Deutschlandstart
6. März 2003
Inhalt
Kimberly Corman befindet sich mit ihren Freunden auf dem Weg in den Urlaub. Kurz bevor sie auf den Highway fahren, hat Kimberly eine Vision von einer Massenkarambolage, bei der neben ihr und ihren Freunden noch zahlreiche andere Menschen ums Leben kommen. Panisch blockiert sie die Auffahrt und sieht aus sicherer Entfernung mit an, wie es tatsächlich zu dem Unfall kommt. Kimberly selbst und die anderen Autofahrer hinter ihnen, die in ihrer Vision ums Leben gekommen sind, entgehen der Katastrophe.

Schnell zeigt sich, dass der Tod keine Einmischung duldet. Bald darauf kommt einer der Überlebenden durch eine bizarre Kettenreaktion bei der Flucht vor einem Feuer in seiner Wohnung durch eine auf ihn fallende Feuerleiter ums Leben, wenig später stirbt der 15-jährige Sohn einer Witwe auf dem Vorplatz eines Ärztehauses durch eine zu Boden fallende Glasscheibe. Beide Opfer überlebten den Unfall auf dem Highway. Um dem Tod zu entrinnen, sucht Kimberly Rat bei Clear Rivers, die einst die Katastrophe des Fluges 180 überlebt hat. Gemeinsam versuchen die verbleibenden Menschen, die durch Kimberlys Vision gerettet wurden, dem Tod zu entkommen.

Die Überlebenden finden heraus, dass sie den Tod nur besiegen können, wenn „neues Leben“ geschaffen wird. Es gebe, so erfahren sie, eine schwangere Frau namens Isabella, die den Unfall auf der Autobahn ebenfalls überlebt hat. Indem sie sie zunächst in Haft nehmen lassen, wollen sie verhindern, dass Isabella stirbt, bevor sie ihr Kind zur Welt bringt. Als in der Zelle jedoch ihre Fruchtblase platzt und ein Polizist sie ins nächste Krankenhaus bringt, beginnt die Aneinanderreihung der tödlichen Kettenreaktionen von Neuem los  …

Was zu sagen wäre

Eine ordentliche Fortsetzung. Offensichtlich hatten die Autoren noch allerlei bizarre Todesfälle auf ihrer Ideenliste und zudem war Teil 1 sehr erfolgreich, also wurde kurzerhand der erste Film nochmal erzählt. Diese spezielle Form des Kopierens hat Tradition im Horrorgenre, seit John Carpenters Halloween zahllose Fortsetzungen erlebte. Hier haben die Autoren noch einen etwas bemühte wirkenden Aspekt erfunden über eine Schwangerschaft, die das schicksal beeinflussen kann. Nötig wäre das nicht.

Seinen Spaß zieht dieser Horror allein durch die bizarren Umstände, mit denen die Protagonisten ihrem Schicksal zugewiesen werden. Da rammt eine aus der Halterung gerissene Feuerleiter dem einen Auge und Hirn aus dem Schädel; eine andere wird vom Fahrstuhl enthauptet (keine neue Sterbe-Idee, aber immer wieder hübsch), bei wieder einer anderen spielt ein Airbag eine bestechende Rolle. Größer und bombastischer ist die Katastrophe inszeniert, die all die Folge-Toten auslöst. Die Karambolage auf dem Highway muss ungefähr soviel gekostet haben, wie der gesamte erste Teil, in dem der Flugzeugabsturz zu Beginn nur ein ferner Feuerball am Nachthimmel war.

Diese 26 Millionen Dollar teure Fortsetzung hat weltweit 90,4 Millionen Dollar eingespielt. Es wird also bestimmt weitere bizarre Todesfälle geben.

Wertung: 4 von 6 €uro
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