Kinoplakat: Ein Date zu Dritt
Eine luftige Sommerkomödie
ohne allzuviel Tiefgang
Titel Ein Date zu Dritt
(Three to Tango)
Drehbuch Rodney Patrick Vaccaro + Aline Brosh McKenna
Regie Damon Santostefano, Australien, USA 1999
Darsteller Matthew Perry, Neve Campbell, Dylan McDermott, Oliver Platt, Cylk Cozart, John C. McGinley, Bob Balaban, Deborah Rush, Kelly Rowan, Rick Gomez, Patrick Van Horn, David Ramsey, Kent Staines, Ho Chow, Michael Proudfoot u.a.
Genre Komödie, Romantik
Filmlänge 98 Minuten
Deutschlandstart
1. Juni 2000
Inhalt

Oscar Novak, ein aufstrebender junger Architekt, hat zusammen mit seinem Geschäftspartner Peter Steinberg fast den entscheidenden Schritt auf der Karriereleiter geschafft: Der Chicagoer Großindustrielle Charles Newman beauftragt die beiden, ein multimillionenteures Kulturzentrum zu entwerfen.

Der Pferdefuß: Um das Projekt publicity-mäßig ins rechte Licht zu rücken, lässt Newman Oscar und Peter in einem Wettbewerb gegen ihre Erzrivalen und ehemaligen Kollegen Decker und Strauss antreten. Newman ist beeindruckt von Oscars kompromisslosem Einsatz für den Auftrag und bürdet ihm noch eine Zusatzaufgabe auf: Er soll Newmans Mätresse Amy beschatten, eine Künstlerin, die auf ihrer Selbständigkeit beharrt und gerade ihre erste Ausstellung eröffnet. Newman wacht über die lebensfrohe Schönheit genauso eifersüchtig wie über seine Investitionen.

Oscar versagt als Schnüffler kläglich. Statt dessen verliebt er sich in Amy auf der Stelle.

Doch schon bald muss er feststellen, dass Newman ihm diesen Spezialauftrag nur gegeben hat, weil er ihn fälschlicherweise für schwul hält. Doch nicht nur er! Auch Amy sieht in ihm bald sowas wie die beste Freundin, der man alles anvertrauen kann.

Bald ist Oscar der berühmteste Schwule Chicagos …

Was zu sagen wäre

Eine dieser charmanten Komödien, denen man beim dahinplätschern zusieht und die man vergessen hat, wenn man das Kino verlässt. Eine süße Neve Campbell („Studio 54“ – 1998; Wild Things – 1998; Scream – Schrei! – 1996), in die sich Männer im dunklen Kinosaal nur zu gern verknallen, zumal, wenn die Konkurrenten auf der Leinwand so hölzern sind wie Dylan McDermott („Zwei Singles in L.A.“ – 1997; „Familienfeste und andere Schwierigkeiten“ – 1995; „Das Wunder von Manhattan“ – 1994; „Machen wir's wie Cowboys“ – 1994; In the Line of Fire – 1993) oder so farblos wie Matthew Perry („Fast Helden“ – 1998; „Fools rush in – Herz über Kopf“ – 1997).

Die Story ist flott inszeniert, spielt im stets zu schicken Großstadtmärchen-Ambiente Manhattans unter lauter reichen, lebenslustigen Menschen.

Es ist leicht zu sagen, es gebe auf dem Gebiet Besseres. Im Moment ist „Three to Tango“ aber ohne Wettbewerber; kann man sich also angucken.
Wertung: 7 von 11 D-Mark