Kinoplakat: Düstere Legenden 2
Eine überraschende Fortsetzung
Titel Düstere Legenden 2 – Final Cut
(Urban Legends: Final Cut)
Drehbuch Paul Harris Boardman + Scott Derrickson
mit Charakteren von Silvio Horta
Regie John Ottman, USA, Frankreich 1998
Darsteller

Jennifer Morrison, Matthew Davis, Hart Bochner, Loretta Devine, Joseph Lawrence, Anson Mount, Eva Mendes, Jessica Cauffiel, Anthony Anderson, Michael Bacall, Marco Hofschneider, Derek Aasland, Jacinda Barrett, Peter Millard, Chas Lawther u.a.

Genre Horror
Filmlänge 97 Minuten
Deutschlandstart
4. Januar 2001
Inhalt

Amy studiert Film an der renommierten Alpine University. Sie und ihre Kommilitonen Travis und Graham würden später gerne als Regisseure in Hollywood machen. Wie sich jedoch herausstellt, ist der Konkurrenzkampf an der Uni nicht das einzige, das tödlich ist – einige der Studenten werden ihr letztes Semester nicht überleben.

Um den prestigeträchtigen Hitchcock-Award zu gewinnen, scheint einer der Filmschüler über Leichen zu gehen. Besonders Amys Crew, die gerade mit den Dreharbeiten zu einem Horrorthriller, inspiriert von den mysteriösen Morden an der Pendleton University, beschäftigt ist, wird dezimiert.

Nach einer Reihe fataler Unfälle verwischen sich am Set endgültig die Grenzen von Fiktion und Realität. Als Amy erkennt, dass alle Morde mit ihr in Verbindung stehen, muss sie versuchen, den Killer zu stoppen, ehe auch ihre eigene Geschichte zu einer „Düsteren Legende“ wird …

Was zu sagen wäre

Der Überraschungserfolg von vor zwei Jahren wird fortgesetzt. Das ist schon mal keine weitere Überraschung. Diese Fortsetzung, die mit dem Prinzip des Film-im-Film spielt, ist bemerkenswert unterhaltsam. Das ist die zweite Überraschung. Fleißig wird Hitchcock zitiert – in der Formsprache ebenso wie in den Gesprächen der Studentn (Hitchcock Award!!!) – aber aus dem launigen Mörder-mitraten wie bei Sir Alfred wird dann leider nichts, die dafür reicht das subtile Handwerk nicht, das hier eher raubauzig daher kommt.

Handkamera, Flash-Effekte und verzerrte Bilder … ja, es ist halt ein Horrorfilm, in dem man eine gewisse optische Partitur zu spielen hat. Und natürlich gibt es allerlei Anspielungen auf Kinohighlights der vergangenen Jahrzehnte. Die zu erraten ist bisweilen spannender als der Film an sich.

Wertung: 5 von 11 D-Mark