Kinoplakat: Driven
Rasante Action
Dürre Darsteller
Titel Driven
(Driven)
Drehbuch Jan Skrentny + Neal Tabachnick + Sylvester Stallone
Regie Renny Harlin, USA, Kanada, Australien 2001
Darsteller Sylvester Stallone, Burt Reynolds, Kip Pardue, Stacy Edwards, Til Schweiger, Gina Gershon, Estella Warren, Cristián de la Fuente, Brent Briscoe, Robert Sean Leonard, Verona Pooth, Jasmin Wagner, Chip Ganassi, John Della Penna, Dan Duran u.a.
Genre Action, Drama
Filmlänge 116 Minuten
Deutschlandstart
15. November 2001
Inhalt
Der begabte, aber unkonzentrierte Nachwuchsrennfahrer Jimmy Bly rutscht auf der Rangliste immer weiter nach unten, obwohl oder gerade weil ihn sein ehrgeiziger Bruder, Promoter DeMille Bly, extrem unter Druck setzt.

Kinoplakat (US): DrivenJimmy macht sich seine Aufgabe wahrlich nicht leichter, als er eine Affäre mit Sophia beginnt, denn sie ist ausgerechnet die Freundin seines Erzfeindes, des Spitzenfahrers Beau Brandenburg. Aber von Jimmys Erfolg hängt unendlich viel ab, also bittet der erfahrene Teamchef Carl Henry den ehemaligen Starfahrer Joe Tanto um Hilfe. Joe hat seine groß Karriere abrupt beendet, als eine schreckliche Karambolage ihn und Beau fast das Leben kostete.

Um jedoch Jimmy zum Sieg zu verhelfen, muss Tanto zunächst mit sich selbst ins Reine kommen. Außerdem funkt ihm ständig die Reporterin Luc dazwischen, die als einzige Frau über den Männerclub auf der Rennstrecke berichtet.

Und dann taucht auch plötzlich Cathy wieder auf Tantos Ex-Frau, die inzwischen seinen Rennrivalen Memo Moreno geheiratet hat …

Was zu sagen wäre

Die größte Schwäche an diesem mit Schwächen eigentlich übersähten Film ist Sylvester Stallone als Rennfahrer. Das bringe ich nicht zusammen. Er spielt diesen Joe Tanto wie seinen John Rambo und wie seinen Rocky Balboa; und ein Vietnam-Boxer passt nicht in einen Formel-1-Boliden.

Der Film funktioniert, weil Renny Harlin rasant schneidet und packende Rennen inszeniert. Die Handlung dazwischen mit Liebeswirren, Mänderhändel und Eifersucht ist klassischer Drehbuchsetzkasten, der von starren gesichtern gespielt werden.

DVD-Cover: DrivenTil Schweiger steht als Vierter auf dem Plakat (als Beau Brandenburg); unter ferner liefen auch Verona Feldbusch. Selbst Verona Pooth taucht auf.

Schweigers zweiter Hollywoodfilm nach Die Ersatzkiller (1998) findet unter prominenter Regie statt: Vom Durchhänger Die Piratenbraut abgesehen, konnte Renny Harlin mit Deep Blue Sea (1999) The long kiss Goodnight (1996) und Stirb Langsam 2 (1990) dreimal an der Kinokasse punkten; mit Stallone arbeitet er nach Cliffhanger (1993) zum zweiten Mal zusammen.

Wertung: 3 von 6 €uro