Kinoplakat: Die Stunde des Verführers
Rockmusiker in
der Titelrolle
Titel Die Stunde des Verführers
(The Leading Man)
Drehbuch Virginia Duigan
Regie John Duigan, UK 1996
Darsteller Jon Bon Jovi, Anna Galiena, Lambert Wilson, Thandie Newton, Barry Humphries, David Warner, Patricia Hodge, Diana Quick, Harriet Walter, Tam Dean Burn, Claire Cox, Kevin McKidd, Victoria Smurfit, Laura Austin-Little, Danny Worters u.a.
Genre Drama, Romantik
Filmlänge 100 Minuten
Deutschlandstart
12. Dezember 1996
Inhalt

Robin Grange, erfolgreicher wie intriganter Filmschauspieler, will in England in einem Theaterstück mitspielen. Dort trifft er auf den Autor dieses Stücks, Felix Webb.

Webb ist mit Elena verheiratet, hat jedoch eine Affäre mit der Theaterschauspielerin Hilary Rule. Elena ahnt, dass ihr Mann sie betrügt. An der Stelle tritt Robin Grange auf den Plan und schlägt Felix vor, eine Affäre mit Elena zu beginnen, um Felix' schlechtes Gewissen zu erleichtern. Widerwillig stimmt Felix zu und Robin beginnt, sich Elena zu nähern.

Felix kommen Zweifel. Erst recht, als Elena ihm gesteht, sich in Robin verliebt zu haben. Als Felix dann noch zufällig mitbekommt, wie Robin mit Hilary flirtet und versucht, diese zu verführen, wird er zunehmend eifersüchtig und misstrauisch gegenüber Hilary, woraufhin sich die beiden oft streiten. Dem privaten und beruflichen Stress nicht gewachsen, beschließt er, Robin zu beseitigen …

Was zu sagen wäre

Jon Bon Jovi spielt seine erste Hauptrolle, die Damenwelt steht Kopf und flutet die Kinos. So ungefähr muss das Marketing sich solche „Besetzungscoups“ vorstellen. Am ende ist es dann aer doch nur ein weiterer von vielen hundert Filmen, die jährlich durch Projektoren rattern und um Aufmerksamkeit und Taschengeld buhlen.

Mr. Bon Jovi sieht nicht nur gut aus, er spielt auch ordentlich. Aber natürlich beherrscht er Finessen des erfolgsverwöhnten Beaus auch in seinem täglichen Umfeld. Die Story als solche ist ein kriminalistischer Libido-Reigen mit allerlei Bäumchen-wechsel-Dich – und dem schönen Mr. Bon Jovi in der Hauptrolle.

Wertung: 6 von 11 D-Mark