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Kinoplakat: Die letzte Nacht des Boris Gruschenko
Wunderbal leichtfüßig, sehr witzig
Woodys Verbeugung vor Klassikern
Titel Die letzte Nacht des Boris Gruschenko
(Love and Death)
Drehbuch Woody Allen
Regie Woody Allen, USA 1975
Darsteller Woody Allen, Diane Keaton, Georges Adet, Frank Adu, Edmond Ardisson, Féodor Atkine, Albert Augier, Yves Barsacq, Lloyd Battista, Jack Berard, Eva Betrand, George Birt, Yves Brainville, Gérard Buhr, Brian Coburn u.a.
Genre Komödie
Filmlänge 85 Minuten
Deutschlandstart
28. August 1975
Website woodyallen.com
Inhalt
Russland 1812: Im Kerker wartet Napoleon-Attentäter Boris Gruschenko auf seine Hinrichtung. Dabei war das einzige, was Boris im Leben wirklich wollte, seine Cousine Sonja. Als sie ihm jedoch die Liebe verweigerte, begrub er seinen Kummer, indem er sich zur Armee meldete und in die Schlacht gegen Napoleon zog.

Dort wurde er zum hochdekorierten Helden, der schließlich doch die Liebe seiner Verwandten errang. Und eigentlich war es ja auch Sonja, die ihn zu diesem unglückseligen Attentat angestiftet hat …

Was zu sagen wäre
Wunderbar! Mit welcher Leichtigkeit Woody Allen schwerblütige Moral-Epen wie „Krieg und Frieden“ oder „Doktor Schiwago“ auf ihren Kern zusammenschnurrt und dabei alle Neurosen unterkriegt, die den New Yorker Intellektuellen umtreiben. Im Umgarnen ist er dabei ähnlich schussel-glücklich wie beim großen Duell Mann gegen Woody, das natürlich in einer Verbeugung vor solchen Klassikern nicht fehlen darf.

Ähnlich wie zuvor schon mit Mach‘s noch einmal, Sam zeigt Allen hier mehr, als die bloße Nummernrevue. Seine Verbeugung vor den Klassikern ist gleichzeitig Hommage und Dekonstruktion des Genres – unterfüttert mit zahllosen guten Witzen … natürlich.

Wertung: 8 von 8 D-Mark
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