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Kinoplakat: Die Frau des Astronauten
Eleganter Thriller in
moderner High-Tech-Welt
Titel Die Frau des Astronauten
(The Astronaut's Wife)
Drehbuch Rand Ravich
Regie Rand Ravich, USA 1999
Darsteller Johnny Depp, Charlize Theron, Joe Morton, Clea DuVall, Donna Murphy, Nick Cassavetes, Samantha Eggar, Gary Grubbs, Blair Brown, Tom Noonan, Tom O'Brien, Lucy Lin, Michael Crider, Jacob Stein, Timothy Wicker u.a.
Genre Drama, Science Fiction
Filmlänge 109 Minuten
Deutschlandstart
18. November 1999
Inhalt

Auf einer Routine-Expedition der NASA gibt es einen Zwischenfall: Astronaut Spencer Armacost verliert für ein paar Minuten den Kontakt zur Basis. Er kommt knapp mit dem Leben davon. Wieder auf sicherem Erdboden wird er als amerikanischer Held gefeiert. Er beschließt, die NASA zu verlassen und mit seiner Frau Jilliannach New York zu ziehen.

Schon vorher beginnen merkwürdige Zwischenfälle das Leben des Paares zu überschatten. Ein weiterer Überlebender der Shuttle-Mission erleidet einen Hirnschlag, dessen Frau begeht Selbstmord. Unübersehbar auch, dass sich Spencers Charakter verändert, als ob seine Seele von einem schwarzen Loch verschluckt worden sei, und, dass er sich in Manhattan von Jillian entfremdet; die fühlt sich zunehmend isoliert. Kurzzeitig wird die Einheit der Armacosts nochmal gestärkt, als Jillian erfährt, werdende Mutter von Zwillingen zu sein. Aber bald brechen verschüttet geglaubte Depressionen auf, Jillian wird von Alpträumen geplagt – und als schließlich der entlassene NASA-Mann Sherman Reese den Verdacht aufwirft, dass Spencers Körper im Orbit von einer fremden, feindseligen Macht ergriffen wurde, werden ihre tiefsten Ängste wahr.

Der Mann, den sie liebt, scheint mit hypnotischer Macht zu ihrer größten Bedrohung zu mutieren. Und die ungeborenen Babies in ihrem Leib nehmen in diesem Psychokrieg die Schlüsselrolle ein …

Was zu sagen wäre

Mit wenigen Mitteln viel erreicht. Die Autoren mischen Alien-Elemente mit „Rosemarie's Baby“ und Apollo-13-Nail-bite-Thrill, geben nur ein Drittel der Alien-Kosten aus und präsentieren einen klug montiereten Genre-Film. Den beiden Hauptfiguren schaut man gerne zu, weil sie gar so schön sind – für die Jungs spielt Charlize Theron (Celebrity – 1998; Im Auftrag des Teufels – 1997; That Thing You do – 1996; 2 Tage in L.A. – 1996), für die Mädels, die an der Kinokasse die Entscheidung treffen, spielt Johnny Depp („Angst und Schrecken in Las Vegas“ – 1998; Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa – 1993; „Edward mit den Scherenhänden“ – 1990).

Das Set-Design hat Elegantes ins Bild gestellt. Wenn nicht – ohnehin militärische – Linien das Bild definieren, leben Menschen privat in Bauhaus-superb mit offene Treppen und hohen, leeren Räumen. Das sieht sehr elegant aus, kühlt aber die ganze Atmosphäre zu sehr ab.

Wertung: 8 von 11 D-Mark
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