Kinoplakat: Desperado
Hass, Liebe, Melancholie
Kino heißt Bewegung
Titel Desperado
(Desperado)
Drehbuch Robert Rodriguez
Regie Robert Rodriguez, USA 1995
Darsteller

Antonio Banderas, Salma Hayek, Joaquim de Almeida, Cheech Marin, Steve Buscemi, Carlos Gómez, Quentin Tarantino, Tito Larriva, Angel Aviles, Danny Trejo, Abraham Verduzco, Carlos Gallardo, Albert Michel Jr., David Alvarado, Angela Lanza u.a.

Genre Action
Filmlänge 104 Minuten
Deutschlandstart
30. November 1995
Inhalt

Ein zwielichtiges Kaff an der mexikanisch-amerikanischen Grenze: Hier taucht eines Tages ein in Schwarz gekleideter mysteriöser Fremder mit einem Gitarrenkoffer voller Waffen auf. Der Namenlose befindet sich auf einem Rachefeldzug. Seine Suche gilt Gangsterboss Bucho, der einst sein Leben zerstörte, als er mit seiner Mariachi-Band von Ort zu Ort zog.

Damals erschossen Buchos Gangster seine Geliebte und verkrüppelten seine Hand, so dass er nie wieder würde Gitarre spielen können. Der Namenlose sichert sich die Unterstützung der Buchhändlerin Carolina – auch die Geliebte Buchos. Mit ihrer Hilfe kämpft er sich bis zu dem Gangsterboss vor …

Was zu sagen wäre

„Desperado“ ist Robert Rodriguez' zu gleichen Teilen Remake und Sequel seines No-Budged-Überfliegers El Mariachi (1992). Der kostete nur 7.000 Dollar und sorgte für eine der unglaublichsten Erfolgsgeschichten der letzten Jahre. Das Geld für sein Erstlingswerk soll sich Rodriguez als Versuchskaninchen für Medikamente in einem Krankenhaus verdient haben.

Für die Produktion von „Desperado“ hatte Rodriguez ein tausendmal höheres Budget zur Verfügung. Aber er bleibt seinem Motto treu: Kino ist Bewegung. Gegenüber seinem Kinostück El Mariachi ist „Desperado“ ungefähr 7.000-mal schnellere Bewegung.

Schon während der Schulzeit begann der Junge, Super-8- und Videofilme zu drehen. Für einen Film über seine Geschwister gewann er einen Video-Award, mit dem er zur Filmhochschule zugelassen wurde. Seit seinem El-Mariachi-Debut drehte er u.a. „Four Rooms“ (1994), From Dusk Till Dawn (1995) und „Faculty – Trau keinem Lehrer“ (1998).

Wertung: 7 von 10 D-Mark