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Kinoplakat: Der Schuh des Manitu
Die Bully-Parade
in Cinemascope
Titel Der Schuh des Manitu
Drehbuch Michael Herbig + Christian Tramitz + Rick Kavanian
Regie Michael „Bully” Herbig, Deutschland 2001
Darsteller Marie Bäumer, Michael "Bully" Herbig, Christian Tramitz, Rick Kavanian, Sky Dumont u.a.
Genre Komödie, Action
Filmlänge 87 Minuten
Deutschlandstart
19. Juli 2001
Inhalt

Abahachi, Häuptling der Apachen, nimmt bei den Schoschonen einen Kredit auf, um seinem Stamm der Apachen ein Stammlokal zu finanzieren.

Als der Deal mit dem edlen Immobilienmakler Santa Maria - der sich als alles andere als seriös entpuppt - schief läuft, steht Abahachi zusammen mit seinem Blutsbruder Ranger auf der Abschussliste des Indianerstammes und wieder mal am Marterpfahl. Während die Schoschonen zum Krieg aufrüsten, Blutsbruder Ranger neben ihm am Pfahl motzt, dass er es leid sei, alle zwei Tage irgendwo gefesselt herumzustehen und den Rest der Zeit mit sinnlosem Anschleichen totzuschlagen, erinnert sich Abahachi an einen Schatz, mit dem er seine finanziellen Schulden begleichen könnte.

Nur leider hat er die Karte zum Versteck im Rausch mit drei anderen geteilt.

So macht er sich mit Blutsbruder Ranger auf den Weg zur Beauty-Farm Puder-Rosa seines schwulen Zwillingsbruders Winnetouch, der nicht nur ein Viertel der Karte hat, sondern auch zu berichten weiß, wer die beiden anderen Kartenstückbesitzer sind: „der Grieche und die Uschi”. Leider kommt ihnen Santa Maria in die Quere, der auch ganz scharf ist auf den Schatz …

Was zu sagen wäre

„Bully Parade” (eine TV-Show der frühen Nuller-Jahre) goes Big Screen: Und wie im Fernsehen zanken sich die beiden Hauptfiguren bei jeder Gelegenheit und das Ganze wird mit der, für einen Western, gewohnten Atmosphäre (Pferde, Wüste, wilde Gestalten) ergänzt.

Ich ahnte, dass es ganz lustig werden könnte. Dass Bully aber eine deutsche Version der „Nackte Kanone” gelingt, ich also tatsächlich 75 von den 87 Filmminuten laut gelacht habe, hätte ich nicht gedacht.

Diese Film könnte so manchem deutschen Pleite-Produzenten als Vorbild dienen, der Langeweiler in die Kinos bringt und dann die Schwäche deutscher Drehbuchautoren dafür verantwortlich macht. Michael Herbig („Erkan & Stefan”) nimmt den guten alten Wilden Westen auf seine bewährte Art und Weise auf die Schippe und beweist dazu auch noch Fingerspitzengefühl bei der Inszenierung. Und dann hat er das Ganze nebenbei auch noch produziert. Rrrrräschpäckt!!!!!

Wertung: 6 von 6 €uro
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