Kinoplakat: Der Schläfer
Slapstick eines Alleinunterhalters
Woody Allen als fliegende Gurke
Titel Der Schläfer
(Sleeper)
Drehbuch Woody Allen + Marshall Brickman
Regie Woody Allen, USA 1973
Darsteller

Woody Allen, Diane Keaton, John Beck, Mary Gregory, Don Keefer, John McLiam, Bartlett Robinson, Chris Forbes, Mews Small, Peter Hobbs, Susan Miller, Lou Picetti, Jessica Rains, Brian Avery, Spencer Milligan u.a.

Genre Komödie
Filmlänge 89 Minuten
Deutschlandstart
25. April 1974
Website woodyallen.com
Inhalt

Amerika im Jahre 2174: Die Technik hat sich enorm weiterentwickelt, aber gesättigte Fette sind als gesund analysiert worden, Sex hat man nur noch mithilfe von Apparaturen, und ein diktatorischer Führer lenkt die Staatsgeschicke.

Miles Monroe, Jazz-Musiker und Besitzer des vegetarischen Restaurants „Zur glücklichen Karotte“ am Broadway, erwacht aus seinem 200-jährigen Schlaf, in den ihn die Ärzte aus Versehen bei einer harmlosen Operation versetzt hatten. Die USA sind inzwischen ein totalitärer Staat. Irgendwie so gar nicht der Ort, an dem Miles sich auch nur annähernd wohl fühlen könnte.

Die Wissenschaftler gehören der Opposition an und wollen Miles für ihre Zwecke instrumentalisieren. Er flieht und tarnt sich Roboterbutler, um unentdeckt zu bleiben. Dabei lernt er Luna kennen und offenbart sich ihr als Mensch. Zunächst verrät sie ihn bei der Polizei …

Was zu sagen wäre

Ein Werk aus Woody Allens Frühzeit. Statt intellektueller Debatten beim guten Wein dominiert in diesem Film der Slapstick des Alleinunterhalters. „Sleeper“ ist ein Brüller und Schenkelklopfer.

Vor allem die Szene mit dem „Ogasmotron“ bleibt in Erinnerung (und dieser an eine Gurke erinnernde Fluganzug).

Wertung: 7 von 8 D-Mark