Kinoplakat: Darkest Hour
Staubiger Quatsch
mit Aliens in Moskau
Titel Darkest Hour
(Darkest Hour)
Drehbuch Jon Spaihts + Leslie Bohem + M.T. Ahern
Regie Chris Gorak, USA 2011
Darsteller Emile Hirsch, Olivia Thirlby, Max Minghella, Rachael Taylor, Joel Kinnaman, Veronika Vernadskaya, Dato Bakhtadze, Yuriy Kutsenko, Nikolay Efremov, Georgiy Gromov, Artur Smolyaninov, Anna Rudakova, Pyotr Fyodorov, Ivan Gromov, Aleksandr Chernykh u.a.
Genre Horror
Filmlänge 89 Minuten
Deutschlandstart
29. Dezember 2011
Inhalt

Die beiden jungen Unternehmer Sean und Ben fliegen zusammen nach Moskau, um dort ihre Geschäftsidee Neukunden vorzustellen. Pech gehabt, ihr Partner Skyler hat ihre Idee geklaut, als seine verkauft, Sean und ben ausgebotet. Daraufhin bekämpfen die beiden ihren Frust beim Bier, wo sie die beiden Mädchen Natalie und Anne kennenlernen; auch Skyler gesellt sich dazu.

Dann fällt der Strom aus. Alle rennen nach draußen, wo seltsame orangefarbene Kugeln vom Himmel sinken. Es sind tödliche Kugeln – wer sie berührt, wird pulverisiert, zerfällt zu Staub. Alle rennen sofort wieder rein, werden jedoch von den Kugeln verfolgt und viele werden pulverisiert. Sean, Ben, Natalie und Anne, außerdem Skyler, können sich in die Küche der Bar retten und verschanzen sich dort.

Nach vier Tagen entschließen sie sich, die Lage draußen zu erkunden. Es stellt sich heraus, dass es sich bei den Phänomenen um eine außerirdische Invasion handelt, eine unsichtbare Bedrohung dummerweise. Doch da die Nähe der Aliens die elektrischen Geräte wieder zum Laufen bringt, hat die Menschheit vielleicht noch eine Chance die Darkest Hour aufzuhalten.
Was zu sagen wäre

Ein Film wie die schnelle Mark am Bahnhof – billig und wenig nahrhaft. Die Produzenten hagben sich einen Film aus dem Setzkasten gebaut. Man nehme eine außerirdische Bedrohung, die für ordentliche Spezial Effekte sorgt, dazu nehmen wir ein Gruppe junger, natürlich attraktiver Menschen sowie eine Gruppe martialischer Kämpfer mit schweren Wadden und knarzigen Kurzsätzen sowie einen verrückt anmutenden wissenschaftler mit der rettenden Idee, die er nur über Minuten überlebt. Diese Menschen lassen wir dann Sätze sprechen, die dauernd erklären, worum es gerade geht und dann lassen wir es ordentlich krachen.

Die einzige Überraschung, die dieser Film bietet ist, dass die Alien-Invasion mal nicht aus New York oder Los Angeles erzählt wird, sondern aus Moskau. Aber da passiert dasselbe, wie überall. Verstecken, unmotiviert durch Straßen rennen, schreien, kämpfen, Heldentod. Eigene Ideen gibt es keine.

Wenn wnigstens der Thrill zwingend wäre. Irgendwie spannend inszeniert. Aber da ist nichts, außer dass das Häuflein Aufrechter am Ende allen Ernstes per U-Boot in den Sonnenuntergang reitet; aber das kann man ja auch mal als schöne Idee begreifen.

Wertung: 2 von 8 €uro