Kinoplakat: Buddy
Eine platte Klamotte mit
Witzen aus den 1970er Jahren
Titel Buddy
Drehbuch Michael „Bully“ Herbig
Regie Michael „Bully“ Herbig, Deutschland 2013
Darsteller

Alexander Fehling, Michael Herbig, Mina Tander, Jann-Piet Puddu, Christian Berkel, Daniel Zillmann, Tim Wilde, Dominic Boeer, Siegfried Terpoorten, Peter Jordan, Manou Lubowski, Horst Sachtleben, Judith Hoersch, Rick Kavanian, Olli Dittrich u.a.

Genre Komödie
Filmlänge 94 Minuten
Deutschlandstart
25. Dezember 2013
Website buddy.de
Inhalt

Draufgänger Eddie hat alles, was man sich so wünscht: Geld, ein dickes Auto und die Frauen liegen ihm zu Füßen. An diesem Lebensstil möchte er gern festhalten und auch der Tod seines Vaters scheint ihm nichts anhaben zu können.

Auch als Eddie die Leitung des Familienbetriebs übernehmen muss, macht er keine Abstriche beim Feiern, Daten und Geldausgeben, woraufhin die Umsätze des Konzerns einbrechen und der Bankrott droht. Ein Schutzengel wäre nun gut – und dieser tritt auch prompt in Eddies Leben.

Es handelt sich nun aber bedauerlicherweise bei Engel Buddy um ein äußerst unerfahrenes Exemplar, das Eddies Leben eigentlich wieder in geordnete Bahnen lenken soll, aber stattdessen nur noch mehr Chaos verursacht. Zu allem Überfluss glaubt Eddies Umfeld bald auch noch, dass er den Verstand verliert, da keiner ihm die Story mit dem Engel, den nur er selbst hören und sehen kann, glaubt …

Was zu sagen wäre

„Mein Freund Harvey“ meets deutsche Klamotte. Man muss sehr großer Bully-Versteher sein, um diesen Film nicht grottig zu finden. Ein paar Gags zünden gut – aber die kennt man schon, wenn man die zahllosen Trailer gesehen hat, mit denen Kinos und Youtube geflutet worden sind.

Es ist erstaunlich, dass ein erfahrener Mann wie Michael Herbig („Wickie und die starken Männer“ – 2009; „Lissi und der wilde Kaiser“ – 2007; (T)Raumschiff Surprise – Periode 1 – 2004; Der Schuh des Manitu – 2001) im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert glaubt, mit Witzen aus der Rudi-Carrell-Peter-Alexander-Ära der 1970er Jahre punkten zu können. Kann man nicht, aber die Albernheiten, mit denen Eddie, der tumbe Gutaussehende um seine Liebe hechelt, haben so gar nichts mit einem realen Leben zu tun und so schaut man zunehmend einer Fantasy-Klamotte zu, wo sich halt Leute daneben benehmen und ein Engel Schlager mit Dieter-Thomas-Kuhn-Perücke singt.

Mir gefallen Komödien besser, die aus dem richtigen Leben kommen … und dann Gas geben.

Wertung: 3 von 8 €uro