Kinoplakat: Austin Powers – Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat
Schrill. Durchgeknallt!
Und ganz schön lustig!
Titel Austin Powers – Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat
(Austin Powers: International Man of Mystery)
Drehbuch Mike Myers
Regie Jay Roach, USA, Deutschland 1997
Darsteller Mike Myers, Elizabeth Hurley, Michael York, Mimi Rogers, Robert Wagner, Seth Green, Fabiana Udenio, Mindy Sterling, Paul Dillon, Charles Napier, Will Ferrell u.a.
Genre Komödie
Filmlänge 94 Minuten
Deutschlandstart
20. November 1997
Inhalt

30 Jahre war Superagent Austin Powers eingefroren, aus dem Weg geräumt, weggestellt. Aber jetzt wird er doch dringend gebraucht. Sein Erzrivale ist wieder aufgetaucht und treibt sein Unwesen. Nur Austin Powers kann da helfen.

Aber wieder aufgetaut, kann sich der Supermacho in der politisch so korrekten Gegenwart nur schwer zurechtfinden. Sein Glück ist, dass auch sein Gegenspieler hier erhebliche Defizite hat …

Was zu sagen wäre

James Bond goes Demolition Man“ titelte ein amerikanischer Filmkritiker zum Start von „Austin Powers“ um dann eine Lobeshymne über die Agentenparodie und deren unzähligen Filmzitaten loszulassen.

Der Pressemappe zum damaligen Filmstart konnte man entnehmen, dass Mike Myers die Idee zu dem Film kam, „als er im Autoradio auf einsamer kanadischer Landstraße den Oldie The Look Of Love hörte. Das Lied wurde von Burt Bacharach für den Film Casino Royale (1967) geschrieben. Myers erinnerte sich, wie er als Kind zusammen mit dem Vater all die wundersamen Agentenfilme der Sechziger Jahre im Fernsehen angeschaut hatte. Und dachte sich ’In so einem Film will ich auch sein‘. So sollte es kommen, inklusive Burt-Bacharach-Cameo und The Look Of Love im eigenen Score."

Längst gilt der Film als Klassiker. Dabei war sein Kinostart holprig, alles andere als erfolgreich. Erst durch Video und TV wurde der Film zu dem Hit, als den man ihn wahrnimmt. Sogar ich musste mehrmals laut lachen; das hatte ich bei so einem Film überhaupt nicht erwartet. Von der Anmutung hat er alles, was ich im Kino nicht brauche: Bunt, schrill, durchgeknallt. All das ist dieser Film. Aber dabei auch noch unglaublich lustig! Allein die Szene, wenn der Oberschurke, der Weltenerpresser, der USA-in-die-Knie-Zwinger im Jahr 1997 seine astronomischen Forderungen an die Führer der Welt richtet: „Ich will EINE MILLION Dollar!“ … „Aber … äh … Sir ..!“

Wertung: 9 von 11 D-Mark