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Kinoplakat: Anna und der König
Großes Schauspielerkino
vor prachtvoller Kulisse
Titel Anna und der König
(Anna and the King)
Drehbuch Steve Meerson + Peter Krikes
nach den Tagebuchaufzeichnungen der Anna Leonowens
Regie Andy Tennant, USA 1999
Darsteller Jodie Foster, Chow Yun-Fat, Bai Ling, Tom Felton, Syed Alwi, Randall Duk Kim, Kay Siu Lim, Melissa Campbell, Keith Chin, Mano Maniam, Shanthini Venugopal, Deanna Yusoff u.a.
Genre Abenteuer Drama
Filmlänge 148 Minuten
Deutschlandstart
27. Januar 2000
Inhalt

Englischlehrerin Anna Leonowens hat etwas gemacht, was Frauen im viktorianischen Zeitalter niemals tun würden: Die junge Witwe hat tausende von Meilen in ein Land zurückgelegt, das dem Westen weitgehend unbekannt ist. Sie erreicht Siam mit Abenteuerlust in den Augen und siamesischen Grundkenntnissen in der Hand. Was immer sie auch in der fremden Welt erwartet, es gibt kein Zurück mehr.

Anna wurde engagiert, um die 58 Kinder des Königs von Siam zu unterrichten. Über den König selbst, Mongkut, weiß sie wenig, bis auf die Tatsache, dass er von seinem Volk als Gott verehrt wird. Das reicht völlig, um ihre Vorurteile gegen den König zu pflegen, der kaum besser als unzivilisiert bezeichnet werden könne. Aber sie muss feststellen, dass es dem König gar nicht anders geht, insbesondere wenn es um diese impertinente Lehrerin geht.

Mit der Zeit lernen sich die beiden besser kennen. Anna versteht mehr von Mongkuts Visionen für ein Siam, das seinen Platz unter den anderen Nationen sucht. Und der König stellt fest, dass Anna nicht nur Licht in sein Leben, sondern für ganz Siam bringt …

Was zu sagen wäre

„Anna und der König“ spielt im Thailand des 19. Jahrhunderts und basiert auf der wahren Geschichte der Britin Anna Leonowens, die vom siamesischen König engagiert wurde, um dessen Kinder zu erziehen. Andy Tennant (Auf immer und ewig – 1998; „Fools rush in – Herz über Kopf“ – 1997) macht alles richtig: Als Regisseur hält er sich im Hintergrund, die Fäden aber in der Hand und überlässt die große Bühne seinen Hauptdarstellern. Die danken es ihm.

Vor der prachtvollen Kulisse ist Jodie Foster (Contact – 1997; Nell – 1994; „Maverick“ – 1994; Sommersby – 1993; Das Schweigen der Lämmer – 1991; „Angeklagt“ – 1988; Taxi Driver – 1976) noch einen Tick unwiderstehlicher, als ohnehin schon. Und Chow Yun-Fat (Corruptor – Im Zeichen der Korruption – 1999; The Replacement Killers – 1998; „Never Die“ – 1995) kann seinem rauen Charme Zucker geben.

Die Geschichte wurde mehrfach verfilmt. am bekanntesten dürfte Walter Langs 1956er-Version The King an I mit Deborah Kerr und Yul Brunner sein, der bei jeder Gelegenheit „Et cetera, et cetera, et cetera“ sagt.

Wertung: 7 von 11 D-Mark
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