Film

Buch Ich Links Mail
 

Vita

Job

Leseproben

Freizeit 

ZUrück zur Homepage

Über mich:
Vita

Der Hohe Dom zu Köln

              wo ich
                    herkomme


Geboren und aufgewachsen bin ich in Köln, jener schönsten Stadt im Universum am Rhein. Und zwar im Dreieck zwischen Gymnasium Kreuzgasse, dem Wäldchen - unserem bevorzugten Spielplatz in Klettenberg - und dem Kino an der Weißhausstraße.

Das Gymnasium verließ ich mit einem Abi-Durchschnitt von glatt "befriedigend". Das Wäldchen schon früher. Ungefähr zu dem Zeitpunkt, als das Spielen auf Bäumen nicht mehr so spannend erschien, wie das Spielen mit der Nachbarstochter.

Das Kino habe ich nie mehr verlassen. Die allsonntäglichen 11:00-Uhr-Matinéen im Weißhauskino an der Luxemburger Straße hatten mich für ein Leben, wie es die Nachbarstochter wollte, verdorben. Meine Helden hießen Mickey Mouse (die wir damals noch Micki Maus schrieben), Donald Duck (den wir damals noch Duck mit "u" riefen) und Godzilla, jenes Monster aus Gummi, das japanische Städte aus Plastik zertrampelte. Vielleicht habe ich deswegen so viele Faller-Modell-Häuschen gebaut und von AIRFIX die ganze Palette an Flugzeugen.

Irgendwann, so gegen Ende meiner Bundeswehrzeit, musste ich meinem Vater gestehen, dass ich weder Anwalt noch Beamter werden wollte, sondern Regisseur ("So wie Steven Spielberg und George Lucas, weißt Du"), denn zwischenzeitlich hatte es ein mittleres Erdbeben in meinem Leben gegeben, das "Krieg der Sterne" hieß.

Mein Vater antwortete "Okay... Wie kriegen wir das hin?"

Ich zog von Köln nach München und begann ein Praktikum im Kopierwerk der "Bavaria Atelier GmbH". So begann ich das "Hinkriegen". Filmrollen entwickeln. Filmrollen kopieren. Filmnegative farb-bestimmen --der Glücksdrache aus der "Unendlichen Geschichte" sollte zwar einen leicht rosa Schimmer im weißen Fell haben, keineswegs aber als lila Kuh missverstanden werden.

Jobs als Fahrer, Aufnahmeleiter, Beleuchtungshilfe - egal was, Hauptsache dabei - schlossen sich an, bei Filmen, die meist zu Recht heute vergessen sind, aber auch bei Wolfgang Petersens "Enemy Mine -Geliebter Feind", worauf ich noch heute stolz bin, weil ich da sogar eine Statistenrolle als Alien spielen durfte.

Meinem ersten Regie-Job hat mich das alles nicht näher gebracht. Statt dessen bekam ich einen Job bei "Radio CHARIVARI", einem lokalen Radiosender in der Isar-Stadt. Nachrichten, Beiträge, Moderation und Kino waren meine Tätigkeitsfelder. Der Schritt von dort nach Frankfurt zu "Radio FFH" - damals, 1991, noch ohne "Hit" davor - war dann gar nicht mehr so groß. Dennoch waren drei Jahre Nachrichten, Redaktion, Moderation dann irgendwann nicht mehr so spannend, wie das erste Multiplexkino, das sich in Hessen ankündigte, KINOPOLIS Main-Taunus. Da bin ich Anfang 1995 eingestiegen, habe Aufbau und Marketing gemanagt und dabei gelernt, wie Kino eigentlich aus der Kino-Perspektive aussieht --also quasi aus Sicht des Händlers, der den Film an den Mann, bzw. die Frau bringt.

Es folgten einige Jahre - wieder in München - als Cutter bei diversen Film- und TV-Produktionen, in denen ich meine Fingerfertigkeit am Schnittcomputer AVID perfektionierte. Da gehen auf mein Konto neben einigen Kurzfeatures für "Welt der Wunder" und "leben & wohnen" (auf tm3) der Schnitt von "Expedition Robinson", die im Herbst 2000 bei ORF und RTL-II zu sehen war und "Gestrandet", was RTL-II im Herbst 2001 ausgestrahlt hat. Daneben gibt es zahllose Kurzfeatures für verschiedene Privat-TV-Sender.
Meine erste Assistenz im szenischen Schnitt hatte ich in Mersburg am Bodensee bei der ZDF-Produktion "Die Biester".

Irgendwann war ich das alles leid: Immer die Geschichten anderer Menschen in Form bringen, macht neugierig, selbst eine Geschichte zu erzählen. Ich nahm mir die Zeit, meinen ersten Roman zu schreiben. "Das imperium der Elche" heißt er und ist 450 Seiten dick geworden. Leseproben findet Sie H I E R.

Heute lebe ich beruflich wieder in "geordneten Verhältnissen", bin fest angestellt in einer Online-Nachrichtenredaktion in Mainz.

Wo mich nun der Rest meines noch langen Lebens hinträgt? Keine Ahnung. Aber: das Kino in der Weißhausstraße in Köln gibt es immer noch...