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InhaltDas von chronischem Pessimismus geprägte Weltbild des gescheiterten Physik-Professors Boris Yellnikoff wird noch schwerer erschüttert, als ihm vor seiner New Yorker Wohnung die junge Ausreißerin Melody in die Arme fällt. Mit naiver Selbstverständlichkeit quartiert sich die Schönheit aus Mississippi bei dem paranoiden Besserwisser ein und verliebt sich in ihn, was in eine ungleiche, aber erstaunlich erfüllte Ehe mündet. Die Ankunft von Melodys sittenstrengen Eltern stört die vermeintliche Idylle und führt zu einer Kette von Verwicklungen, an deren Ende die Erkenntnis steht: Keine Konstellation ist zu absurd, wenn sie nur glücklich macht... Was zu sagen wäreEin Relikt aus den späten 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Weil sich ein Schauspielerstreik andeutete, wollte Woody Allen seine üblichen Dreharbeiten-im-Sommer um drei Monate vorverlegen. Da hatte er aber nach Vicky, Christina, Barcelona noch nichts fertig geschrieben. Also zog Allen ein Script aus der Stadtneurotiker-Ära aus der Schublade, aktualisierte es, tauschte sich als Schauspieler gegen den zehn Jahre jüngeren Larry David aus und drehte los. Herausgekommen ist der Film, der an die Zeiten des zweiten Woody Allen erinnert, der nach dem Schenkelklopfer-Woody ("Der Schläfer") vortrat. Trotz Aktualisierung funktioniert die Darstellung als solche nicht. Diese Art deklamatorischen Theater-Kinos, wie es bei "Whatever works" stets durchschimmert, wenn Larry das Wort ergreift, ist ... ziemlich 80ies. Wertung: 5 von 6 €uro Die Filme von Woody Allen |