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InhaltProlog: Zwei Personen fahren in der dunklen Nacht in einem Auto eine einsame Landstraße entlang und hören Musik. Beim Titel The Midnight Special von Creedence Clearwater Revival singen beide gemeinsam mit. Als die Musikkassette wegen Bandsalat nicht mehr funktioniert und ein Radioempfang nicht möglich ist, überlegen sich beide, wie sie die Zeit vertreiben können. John Landis: Ein biederer Bürger lässt rassistische Hasstiraden los. Mit einem Mal findet er sich in Nazi-Deutschland wieder. Als Jude ... Steven Spielberg: Die frustrierten Bewohner eines Altersheims erfahren durch einen Neuankömmling eine völlig neue Sicht auf gewisse Dinge... Joe Dante: Dank übersinnlicher Kräfte beherrscht ein kleiner Junge auf grausame Art und Weise seine Familie ... George Miller: Ein Flugzeugpassagier entdeckt im Sturm auf der Tragfläche einen Dämon, der das Triebwerk auseinandernimmt. Aber niemand glaubt ihm ... Epilog: John Valentine wird in einen Krankenwagen geschafft und abtransportiert. Der Krankenwagenfahrer legt eine Kassette ein und es ertönt das bekannte The Midnight Special von Creedence Clearwater Revival. Der Fahrer stellt sich als der Beifahrer aus dem Prolog heraus. Er fragt Valentine, ob er etwas Gruseliges sehen will. Was zu sagen wäreEin interessantes Experiment: Eine erfolgreiche TV-Serie als solche auf die leinwand übertragen. Kein "Aus Kurz mach Lang, aus Klein mach Groß". stattdessen wird der Seriencharakter erhalten, dafür unter die Regie von vier der dato angesagtesten Genre-Regisseure gestellt. Eine ordentlichen Kiobewerung entzieht sich so ein Projekt, mir fehlt der spannungsbogen über 100-Filmminuten, der auch nicht durch den lustigen Prolog-Epilog zustande kommt. In den 1980er Jahren gab es mehrere solcher Projekte. Erst wurden Stephen-King-Shortsories verfilmt, später allgemein mehr oder weniger gruselige Kleinteiler erzählt, deren Reiz sich allerdings bald erschöpfte und die alsbald durch Ekel-Glitsch-&-Glibber aufgepeppt wurden. Die Stories im vorliegenden Film-Mehrteiler sind davon noch unberührt. Sie sind abwechslungsreich, mal mehr, mal weniger überraschend. Ausgerechnet Spielbergs Story flacht ab. Anfang der 1980er Jahre galt er als Regisseur, der gut mit Kindern konnte. Hier nun griff er sich eine Story aus dem Altersheim und erzählte von einem Jungbrunnen, was völlig an der auf Grusel und Thrill eingestellten Zielgruppe vorbei zielte. Echte Vertreter der TV-Vorlagen lieferten eigentlich nur George Miller mit seinem Airport-Thriller und Joe Dante mit seinem an seine Gremlins erinnernden Ambiente. Landis' Rassismus-Drama war eine ambitionierte Auseinandersetzung mit Fremdenfeinlichkeit und Rassismus, deren Exposition noch dem Stil der Horror-Shorts folgte, bei denen häufig das Fehlverhalten einer Person diese in große Unannehmlichkeiten stürzt. Bei diesen Dreharbeiten kamen drei Menschen ums Leben - Hauptdarsteller Vic Morrow und zwei Kinderdarsteller - ein sechsjähriges Mädchen und ein siebenjähriger Junge: Morrow sollte vor der Kulisse eines vietnamesischen Dorfes mit beiden Kinder im Arm einen künstlichen Fluss durchqueren, wobei er von einem US-Hubschrauber gejagt werden sollte. Der Hubschrauber flog wohl zu tief, wurde von geplant explodierender Pyrotechnik erfasst und stürzte auf die Darsteller. Wertung: 6 von 10 D-Mark Die Filme von Steven Spielberg |