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InhaltVictor Navorski will in die USA einreisen, genauer: nach New York. Aber während des Fluges gab es in seiner Heimat Krakovia einen Putsch und als Victor am JFK-Airport einreisen will, hält man ihn fest: Sein Land ist quasi verschwunden, damit Victor sozusagen ein Heimatloser, dessen Pass ungültig ist. Er kann weder vor noch zurück. Er sitzt im Terminal fest. Er solle sich gedulden, sagen sie ihm; die Geschichte sei sicher in ein paar Stunden geklärt. Aus Stunden werden Tage werden Wochen werden Monate. Längst hat sich Viktor häuslich eingerichtet an einem Gate, das nicht mehr in Betrieb ist. Er verdient sogar Geld. Hin und wieder. Er freundet sich mit einem Kraftfahrer aus der Gastronomie an, der ihn mit Essen versorgt und den er dafür mit dessen Traummädchen verkuppelt. Auch Viktor verliebt sich: In Abständen von einigen TAgen trifft er immer wieder auf die Flugbegleiterin Amelia, die etwas tapsig wirkt und sich dauernd mit verheirateten Männern abgibt. Ein Dorn im Auge ist Victor der Flughafenverwaltung in Person von Frank Dixon. Dixon kennt jedes Formular, jede Vorschrift. Und er ist gewillt, sie penibel einzuhalten. Leider gibt es keine Vorschrift für (oder gegen) Staatenlose und so muss Dixon den Mann in seinen heiligen HAllen erdulden. Aber das darf nicht sein. Denn was nicht sein kann das nicht sein darf... Was zu sagen wäreWäre Tom Hanks nicht, hätte der Film ganz in die Hose gehen können. Es war von vorneherein ein riskantes Unternehmen, diese Geschichte zu erzählen: Ein Schauplatz (na gut, da wurden schon Telefonzellen zu Nägelbeißern), ein Behördenopfer, aber keine Revolution. Nur warten. Spielberg hat sich in der Realität bedient: Auf dem Pariser Flughafen Orly wohnt seit Jahren ein Perser, der Navorskis Schicksal lebt. Am Ende hat natürlich auch dieser Film ein Ende, gibt Victoirs Reise einen Sinn und ein gehaltenes Versprechen und alles wird gut. Auch in Krakovia ist wieder frieden eingezogen. Und so wäre der Film nicht der Rede wert, wenn nicht - eben - Tom Hanks durchs Terminal schlurfen würde. Der Mann ist einfach wunderbar und es ist wahrscheinlich zu viel verlangt, schon wieder nach einer Oscar-Nominierung für ihn zu rufen. Auch der Schauplatz wird nie langweilig. Das Terminal haben die Ausstatter komplett nachgebaut. Das gibt Spielberg alle Freiheiten, die ihm einfallen. Langsam aber dürfte er wieder seinem Ruf als Ausnahme-Regisseur gerecht werden. Mit Catch me if you can (2002) und "Terminal" hat er jetzt hinreichend bewiesen, dass er die lockere Komödie beherrscht. Wertung: 4,50 von 6 €uro Die Filme von Steven Spielberg |