|
||||||||||||||||
InhaltSommer in Castle Rock, Main: Schon seit Tagen verfolgen Gordi, Chris, Teddy und Vern von ihrem Baumhaus aus die Radiomeldungen über einen Jungen, der vom Blaubeerenpflücken nicht zurück gekommen ist. Da überrascht Vern mit der Neuigkeit, der Junge sei wohl vom Zug überfahren worden und liege --unentdeckt-- im Gebüsch nahe der Gleise. Die vier Jungen haben Sommerferien und Bock auf Abenteuer. Sie packen ihre Rucksäcke und ziehen los, die Leiche zu suchen und "berühmt zu werden". Was sie finden, ist nicht nur die Leiche...
Was zu sagen wäreRegisseur Rob Reiner gehört zu den dauerhaften Größen im Hollywood-Geschäft. Mit "Stand by me" legte er die erste richtig gute Verfilmung einer Stephen-King-Story vor. Zuvor hatten die Verfilmungen "Carrie" und "Shining" für Furore gesorgt. Der von der internationalen Kritik gefeierte Überraschungserfolg "Stand by me" (weit über 50 Millionen Dollar Einspielergebnis allein in den USA) wurde im Sommer 1985 in Brownsville, Oregon, und im Mount Shasta in Kalifornien gedreht. Die literarische Vorlage, "Die Leiche", ist in Deutschland in der Novellensammlung "Frühling, Sommer, Herbst und Tod" zu finden, in der auch die Novelle "Pin Up" enthalten ist, die als "Shawshank Redemption - Die Verurteilten" mit Tim Robbins und Morgan Freeman in die Kinos kam. Rob Reiner, Sohn von Regisseur Carl Reiner ("Tote tragen keine Karos", "Solo für Zwei") studierte Film an der University of California in Los Angeles. Sein in den USA sehr erfolgreicher Erstling "Sure Thing" (1985) ging bei uns als "Der Volltreffer" mit John Cusack leider völlig unter. Reiners zweiter Film "This is Spinal Tap", ein satirischer Blick auf die Rock-Szene, kam gar nicht erst in die deutschen Kinos. Danach drehte er "Die Braut des Prinzen" nach einem Drehbuch von William Goldman, der in diesem Fall seinen eigenen Roman adaptiert hatte. River Phoenix starb an einem Drogencocktail in seiner Lieblingsdisco. Seine Kindheit verbrachte er in Mittel-- und Südamerika, wo seine Eltern als Missionare arbeiteten. Nach mehreren Fernsehfilmen und TV-Serien bekam er seine erste Filmrolle in Joe Dantes "Explorers". n "Mosquito Coast" von Peter Weir spielte er Harrison Fords älteren Sohn. Richard Dreyfuss ("American Graffiti", OSCAR 1977 für "Der Untermieter") war in einigen der erfolgreichsten Filme aller Zeiten zu sehen, so in "Der weiße Hai" und "Unheimliche Begegnung der dritten Art". Wertung: 11 von 11 Mark |