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InhaltSeiner niederen Herkunft zum Trotz träumt William Thatcher davon, einmal an einem großen Ritterturnier teilnehmen zu können. Blöderweise befinden wir uns im 14. Jahrhundert, wo es noch nur Männern von edlem Geblüt gestattet war, den vornehmsten aller Wettkämpfe zu bestreiten. Doch als William eines Tages unverhofft in den Besitz einer strahlenden Rüstung gelangt, fordert er sein Schicksal heraus. Hoch zu Ross macht er sich auf, die Welt zu verändern und den Lauf der Sterne zu beeinflussen. Unter falschem Namen legt William auf dem Turnier-Parcours eine aufsehenerregende Siegesserie hin und avanciert als Ulrich von Lichtenstein zu einem Superstar seiner Zeit, der nicht nur das Herz der noblen Lady Jocelyn erobert, sondern auch die Massen begeistert. Dennoch muss William bald einsehen, dass es gar nicht so einfach ist, seinen vorherbestimmten Bahnen zu entkommen... Was zu sagen wäreDrehbuchautor und Regisseur Brian Helgeland ("L.A. Confidential", "Payback") definiert mit "A knight's tale" --man kann es wirklich sagen-- ein neues, innovatives Genre: Den "Ritter meets Rock'n'Roll"-Film. Das Publikum der insgesamt 27 Ritter-Wettkämpfe klatscht das Publikum den Takt zum dröhnenden Queen-Hit "We will rock you". Die Karriere des jungen William von Sieg zu Sieg wird in der Tradition großer Sportlerfilme erzählt mit einer Art SuperBowl des Lanzenreitens in London. Trotz des für Mädchen angeblichen so interessanten Film-Beaus Heath Ledger ("10 Dinge, die ich an dir hasse", "Der Patriot") ist "A knight's tale" ein typischer Jungsfilm: Ritter, schöne Burgfräuleins und schurkisches Gemüt. Weil Ledger die Position des Leading Man noch nicht ausfüllt, hat man ihm mit Mark Addy ("The Full Monty"), Paul Bettany ("Gangster No. 1") und Alan Tudyk ("28 Tage") ausgesuchte Charakterköpfe an die Seite gestellt. Überraschend modern inszeniert ist der Film unterlegt mit dynamischen Rock-Balladen: die Härten und Beschwerlichkeit von Williams Ausbildung werden von "Low Rider" von War begleitet. Bachman-Turner-Overdrives "Takin' Care of Business" ertönt, als William sich als wahrer Anführer und echter Freund erweist. David Bowies "Golden Years" erinnert das Publikum daran, dass die erste Liebe ein magisches Erlebnis ist --egal in welchem Jahrhundert man sie erlebt. "Get Ready" von Rare Earth unterstützt William dabei, für die launische Jocelyn alles zu riskieren. Und ihren großen Einmarsch in London, wo der SuperBowl der Ritterturniere stattfinded, haben William und seine Gang zum Sound von "The Boys are back in town" von Thin Lizzy. Brian Helgeland sagt: "Wir versuchen nicht, die Sequenzen einfach beliebig mit Popsongs zu bestücken. All die modernen Anspielungen, vor allem die Musik, sollen sich organisch in den Film fügen." Das erste Mal ihr Gesicht vor die Spielfilmkamera hält Shannyn Sossamon als Love Interest Jocelyn. Angeblich ist sie einer Besetzungsagentin bei einer Party von Gwyneth und Jake Paltrow aufgefallen und hat dann beim Casting alle anderen, "namhafteren", Schauspielerinnen ausgestochen. Die erste tragende Rolle hatte Sossamon 2002 neben Josh Hartnett in "40 Tage und 40 Nächte". ...ihre Zofe (in "Ritter") gefällt mir ja besser... Wertung: 6 von 6 €uro |