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Reservoir Dogs

Plakat Reservoir Dogs

ein Film zwischen Madonna
und blutigen Exzessen

Titel Reservoir Dogs
(Reservoir Dogs)
Drehbuch Roger Avary, Quentin Tarantino
Regie Quentin Tarantino, USA 1992
Darsteller Harvey Keitel, Tim Roth, Chris Penn, Steve Buscemi, Lawrence Tierney, Michael Madsen, Eddie Bunker, Randy Brooks u.a.
Genre Thriller
Filmlänge 95 Minuten

Inhalt

Sechs Gangster treffen sich in Los Angeles, um den großen Coup zu landen. Sie sind Profis, und der Anteil, denen ihnen Cabot, ihr Auftraggeber, verspricht, wird für mehr als nur die Rente reichen.

Alles, was sie voneinander wissen, sind die Code-Namen, die ihnen Cabot gegeben hat: Mr. White, Mr. Orange, Mr. Pink, Mr. Blonde, Mr. Blue und Mr. Brown. Und dass sie ein gemeinsames Ziel haben: den prallgefüllten Laden eines Juweliers in der Stadt.

Der Plan ist perfekt, aber der Job geht trotzdem schief: Wie aus dem Nichts sind die Cops da. Einer der Gangster stirbt im Kugelhagel, ein zweiter geht vorübergehend verloren, ein dritter wird angeschossen. Die Gangster schießen sich den Fluchtweg frei und schlagen sich zum Treffpunkt, eine Lagerhalle, durch.

Es gibt nur eine Erklärung für das Misslingen des perfekten Plans: Jemand gab den Cops einen Tip. Einer von ihnen...


Was zu sagen wäre

"Reservoir Dogs" war das fünfte Drehbuch und die erste Regiearbeit von Quentin Tarantino. Die Dreharbeiten begannen am 29. Juli 1991 und dauerten fünf Wochen, gedreht wurde hauptsächlich in Los Angeles und Umgebung.

Tarantino zeigt gnadenlose Brutalität, die dem Zuschauer buchstäblich Schmerzen bereitet.

Die Rhein Main Presse schrieb: In "Reservoir Dogs" von 1991 quillt noch mehr Blut, wuchert noch mehr bösartiger Humor als in (dem drei Jahre später entstandenen) "Pulp Fiction" ... Eine brillante Besetzung ... Einstellungen von zum Teil strapaziöser Länge brechen - das scheint für Tarantino typisch zu sein - scharfe Schnitte und Rückblenden auf. Die sinnlos grausame Logik von Gangstern und Polizei wird unerbittlich auf die Spitze getrieben, blutige Realitäten werden krass kontrastiert mit fröhlicher Bubblegum-Musik und kindisch-banalen Streitgesprächen über Sport und Frauen.

Journal Frankfurt: Knallharter, ironischer Gangsterfilm um einen Überfall, der gründlich danebengeht. Kult!

Zoom: Die Dialoge und die Rückblendenmontage sind hervorragend und charakterisieren die einzelnen Gangster genau. Gewalttätig bis an die Schmerzgrenze, erweist sich der Film als Erstlingswerk eines talentierten Regisseurs.

Wertung: 5 von 6 €uro