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Planet der Affen (2001)

Plakat Planet der Affen

große Erwartungen versanden
in einem angestrengten Affentanz

Titel Planet der Affen
(Planet of the apes)
Drehbuch William Broyles Jr., Lawrence Konner, Mark Rosenthal nach einem Roman von Pierre Boulle
Regie Tim Burton, USA 2001
Darsteller Mark Wahlberg, Tim Roth, Helena Bonham Carter, Michael Clarke Duncan, Kris Kristofferson, Estella Warren, Paul Giamatti, Cary-Hiroyuki Tagawa, Erick Avari, Luke Eberl, Evan Dexter Parke, Freda Foh Shen, David Warner, Glenn Shadix, Lisa Marie, Charlton Heston u.a.
Genre Science Fiction
Filmlänge 118 Minuten
HomePage www.planetoftheapes.com

Inhalt

Wir schreiben das Jahr 2029: Astronaut Leo Davidson steuert seinen kleinen Pod Cruiser von der Raumstation zu einem Erkundungsflug.

Er gerät in ein Wurmloch, verirrt sich in den Tiefen des Raumes und landet auf einem Planeten, auf dem sprechende Affen über eine menschliche Rasse herrschen. Mit Hilfe einer sympathischen Schimpansen-Aktivistin und einer kleinen Gruppe menschlicher Rebellen, versucht Leo, den Vormarsch einer Gorilla-Arme unter Führung von General Thade und seiner rechten Hand Attar zu stoppen.

Der Kampf um einen Tempel in der Verbotenen Zone des Planeten ist eröffnet. Dort warten schockierende Erkenntnisse über das Schicksal der Menschheit...


Was zu sagen wäre

Tim Burton ("BATMAN") wagt sich an einen Klassiker des Science-Fiction-Kinos. Dabei legte er von Anfang an Wert darauf, den thrilling moment am Ende des Originals von 1967 nicht zu wiederholen. Er hat dann auch vieles andere nicht wiederholt und statt dessen eine platte Action-Story mit Affenmasken draus gebastelt.

Erwähnenswert ist vielleicht der Kurzauftritt von Charlton Heston (im Original der gejagte, geplagte Erdenbürger) in Affenmaske als Vater des schurkischen Generals Thade.

Teaserplakat Planet der AffenWer bis zum Ende aushält, ohne vor Zorn über die Aneinanderreihung von dummen Hollywood-Kliaschees zu platzen, muss zu der Frage gelangen, ob Tim Burton seine Zuschauer eigentlich verarschen wollte. Statt eines neuen thrilling moments hat er alles ausradiert, was hätte besonders sein können. Die Lösung des Rätsels --welches es natürlich gibt-- ist eine halbe Stunde vor Ende des Films klar; dafür klebt Burton noch ein zweites Ende hinten dran, das nur noch ärgerlich ist.

Als Positiv dagegen halten kann man, dass er immerhin drei weitere gedrehte Enden nicht angeklebt hat. Um nämlich Branchenbeobachter zu verwirren, hatte Burton insgesamt fünf Schlussszenen gedreht.

Erschwerend kommt sicher hinzu, dass Burton eigentlich eine Dreiecks-Liebesgeschichte erzählen wollte: Mark Wahlberg, der Mensch, und Tim Roth, der Affengeneral Thade lieben beide die Äffin (Helena Bonham-Carter). Leider haben die Studiobosse gesagt: "Nix! Das wäre Sodomie und da kriegen wir keine Freigabe!" und also haben sie das blonde Modell Estelle Warren verpflichtet, die leicht beschürzt Wahlberg umgarnen soll, das aber unter Burtons Regie nicht tut und auch sonst keine Rolle spielt.

Kurz: Außer dem Burton'schen Bilderrausch bleibt ein Jammertal!

Wertung: 2 von 6 €uro


Die Klassiker um den Planet der Affen:

  • Der Planet der Affen (1967)
  • Rückkehr zum Planet der Affen (1969)
  • Flucht vom Planet der Affen (1971)
  • Eroberung vom Planet der Affen (1972)
  • Die Schlacht um den Planet der Affen (1973)