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InhaltWir schreiben das Jahr 1935: Zehn Jahre nach ihrer schauerlichen Begegnung mit dem mumifizierten ägyptischen Hoheprister Imhotep sind Rick O'Connell und Evelyn glücklich verheiratet und haben einen achtjährigen Sohn. Natürlich fällt der Apfel nicht weit vom Stamm: von seinem Vater hat Alex den Sinn für Spaß und Abenteuer geerbt, von seiner Mutter die Faszination für antike Kulturen. Und dann ist da auch noch Onkel Jonathan, der den Fantasien des kleinen Abenteurers weitere Flügel verleiht. Viele hundert Kilometer vom schicken Londoner Heim der Familie O'Connell entfernt, unter dem Sand der Sahara, braut sich ein neuer Albtraum zusammen. Vor 6.000 Jahren schloss ein wilder Krieger namens Scorpion King einen Pakt mit dem großen Gott Anubis, hinterging diesen aber und wurde für alle Zeiten verdammt. Nun aber steht er kurz davor, wiedererweckt zu werden und mit den Armeen von Anubis einen Generalangriff auf die zivilisierte Welt zu starten. Derweil ist eine mysteriöse Gruppe skrupelloser und machtgieriger Anhänger des Hohepristers wild entschlossen, Imhotep wiederauferstehen zu lasen --denn dieser hat als Einziger die Fähigkeit, den Scorpion King zu besiegen. Aber damit setzen sie auch erneut einen 3000 Jahre alten Terror frei, verkörpert in der rachsüchtigen Reinkarnation des ägyptischen Pristers und verflucht, auf Ewigkeit als lebender Toter zu existieren. Mit Hilfe des bösen Lock Nah und der wunderschönen aber ruchlosen Meela beginnt --mit Hilfe des Kurators-- hinter den Mauern des britischen Museums in London die Auferstehung Imhoteps. Das hat auch entscheidende Konsequenzen für Ardeth Bay, den militärischen Führer der Medjai, der geschworen hatte, alles in seiner Macht stehende zu tun, um die Wiederkehr Imhoteps zu verhindern. Nun hat er wieder die Helden von einst am Bein, um die Welt vor dem Untergang zu retten... Was zu sagen wäreDer Film gehört genau genommen eigentlich auf einen Jahrmarkt --auf denen ja auch die ersten Filmvorführungen stattfanden. "Die Mumie II" ist Achterbahnfahren mit Anschnallpflicht durch eine zweitklassige Geisterbahn voller Pappmaschee-Monster, deren einziger Grusel darin besteht, versehentlich Geld für sie ausgegeben zu haben. Die Myriaden im Computer gemalten ägyptischen Höllenkreaturen sehen genau so auch aus. Ich schätze mal, die Special-Effects-Freaks haben ägyptische Rauschpilze genommen und dann wild drauf los effektet, so dass jetzt große Teile des Films an die 3-D-Grafik von Computerspielen erinnern. Aber... die haben ja auch Unterhaltungswert... Wertung: 4 von 6 €uro Der Vorgänger: Die Mumie |