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Inhalt
Während einer Party erhält Hunt einen Anruf seines früheren Kollegen Musgrave, der ihn um seine Unterstützung bittet. Seine ehemalige Schülerin Lindsey wurde von einem Kriminellen namens Owen Davian entführt. Ein paar Tage später erhält Hunt eine Postkarte - von Lindsey vor ihrem Tod abgeschickt. Unter der Briefmarke entdeckt Hunt einen Mikrochip. Die Entschlüsselung der darin enthaltenen Nachricht führt Hunt und sein Team auf die Spur von Davian. Davians Fäden reichen weit und in die hohen Etagen. Schon auf dem Abtransport aus dem Vatikan wird Dabvian von einem Komandounternehmen befreit. In seiner Ehre gekränkt und, um seinen Ruf zu schützen, schwört er Hunt Rache, an Hunt und an dessen Familie ... Was zu sagen wäre
Lässt man den Kniff aber beiseite, bleibt ein recht einfacher Action-&-Rache-Thriller, immerhin mit hohen Schauwerten. Nirgendwo allerdings bleibt Hunt lang genug, um auch nur einen Blick in die touristisch noch zu erschließende Gegend zu werfen. Eben noch im heimischen Wohnzimmer holt er Minuten später eine ehemalige Agentenschülerin aus Geiselhaft irgendwo in Deutschland um - schwupps - in Shanghai mal eben einbrechen zu gehen. Abrams übernimmt das Tempo seiner auf Werbepausen hin gedrillten TV-Dramaturgien und übersetzt sie auf die Leinwand. Das geht zulasten der Charakterentwicklung, liefert dafür atemloses Augenfutter mit schönem Soundtrack und einer überraschend entschlossen dreinschlagenden Agenten-Ehefrau auf bleihaltigem Parkett. Cruises Pensionärs-Andeutung - verheiratet, familiär eingebunden, keine Gefahren mehr suchend - fruchten indes nicht. Immerhin liefert der familiäre Hintergrund Möglichkeiten, das Spektrumm der Figuren zu erweitern. Die Dreharbeiten zu Mission: Impossible III begannen am 12. Juli 2005 in Rom und endeten am 29. November 2005 in Shanghai. Sie fanden außerdem in Virginia und in Kalifornien statt. Die Produktionskosten wurden mit 150 Millionen US-Dollar angegeben. Am Startwochenende spielte der Film in den USA etwa 47 Millionen Dollar ein, in Deutschland blieb er weit hinter den Erwartungen zurück und löste Spekulationen aus, dass Cruise durch seine Scientology-Mitgliedschaft sowie sein als kindisch betrachtetes Verhalten in Zusammenhang mit der Beziehung zu Katie Holmes die Sympathien des Publikums verloren hätte. Insgesamt kam der Film trotzdem mit einem weltweiten Einspielergebnis von fast 400 Millionen US-Dollar auf die Haben-Seite. Wertung: 3 von 6 €uro Die Serie
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