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InhaltEin Team von Spezialisten befindet sich im CIA-Auftrag in Prag. Bei einem geheimen Einsatzes in der dortigen US-Botschaft soll verhindert werden, daß ein Verräter aus den eigenen Reihen eine Diskette mit den Codenamen aller verdeckten Topagenten klaut. Hunt taucht unter und sucht via Internet Kontakt zum Waffenhändler Max. Er bietet die Codeliste mit den Namen der Agenten im Tausch gegen den Namen des Verräters in den eigenen Reihen. Ein hoher Preis: noch liegt die Codeliste nämlich - mehrfach abgesichert - in den verschlüsselten Computerdateien des CIA-Hauptquartiers in Langley ... Was zu sagen wäreWenn mitten im Film unerwartet das Mission-Impossible-Thema von Lalo Schifrin aus den Boxen tönt, zieht eine Gänsehaut durch den Kinosaal. Die Musik wurde von U2-Schlagzeuger Larry Mullen Jr. und U2-Bassist Adam Clayton neu arrangiert. Der Film hätte grandios schief gehen können. Wäre nicht nur nicht die erste TV-Serie, deren Leinwandversion abgesäuft, wäre auch nicht das erste Mal für Brian DePalma, danebenzuhauen. Die besten Szenen schnappt sich Jean Réno - sein cooler Brummbass spielt einfach alle an die Wand. Tom Cruise kann als Ethan Hunt nur verlieren, wenn er auf der Stelle alles verliert, was tomcruisig an ihm ist. Ving Rhames kultiviert sein Image als wuchtbrummiger Teddybär-mit-Todespranke ... und zu einer Ikone hat es Brian DePalma auch gebracht: Wenn Ethan Hunt ins Computer-Herz der CIA einsteigt, abrutscht und Zentimeter über dem Boden hängend alls Viere austarieren muss, weil jede Bodenberührung, jede unnötige Bewegung Alarm auslösen kann, schafft De Palma ein Bild, das spätere Filmemacher gerne kopierten, zitierten, veralberten. Schaut man sich die Computertechnologie dieses Films an - 1996 gedreht, als die ziviele Menschheit gerade per AOL das Web 1.0 enrorschte - wird einem nochmal deutlich, wie die Computerzeit rast. Ethan Hunts Technik sah damals ungeheuer zukunftsweisend und "wahrscheinlich" aus. Heute sieht es albern aus. Der Film spielte am Startwochenende 74,9 Millionen US-Dollar ein und lag damit schon über den 60 Millionen Dollar Produktionskosten. Insgesamt spielte der Film 454 Millionen Dollar ein. In Deutschland sahen den Film 3,3 Millionen Kinobesucher. Dafür gab es die Goldene Leinwand. Kritiker schrieben: Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden verlieh der Produktion das Prädikat "besonders wertvoll". Wertung: 11 von 11 Mark Die Serie
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