Filminfo:
M:
Michael Clayton
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Wortgewaltiges Anwalts-Kino
mit grossen Akteuren
| Titel |
Michael Clayton
(Michael Clayton) |
| Drehbuch |
Tony Gilroy |
| Regie |
Tony Gilroy, USA 2007 |
| Darsteller |
George Clooney, Tilda Swinton, Sydney Pollack, Tom Wilkinson, Danielle Skraastad, Wai Chan, Alberto Vazquez, Brian Koppelman,
Thomas McCarthy, Denis O'Hare, Julie White, Austin Williams, Jennifer Van Dyck, Frank Wood u.a. |
| Genre |
Thriller |
| Filmlänge |
119 Minuten |
Inhalt
Michael Clayton war mal ein klasse Anwalt. Aber irgendwie hat er den Erfolg nicht festhalten können. Heute arbeitet er - zwar in einer der größten und edelsten Societäten der Stadt, aber - als Ausputzer. Er bereinigt die egwissen Probleme der Klienten - eine Mischung aus Fußabtreter, Prügelknabe und Haudrauf.
Sein Kollege Arthur Edens soll für einen internationalen Chemikalienhersteller eine Milliarden-Dollar-Klage abwenden. Aber Edens funktioniert nicht so recht. Er hat Zeifel, flippt aus und sabotiert den Fall. Michael Clayton soll die drohende Katastrophe abzuwenden. Er soll den milliardenschweren Klienten bei der Stange halten, seinen Kollegen und Freund Arthur ins rechte Gleis zurücksetzen - und die Milliardenklage abwenden.
Keine besondere Aufgabe für Clayton. Eine wie so viele andere. Außer, dass Arthur sein bewunderter Freund ist. Und Clayton plötzlich Zweifel befallen...
Was zu sagen wäre
Kein Kino für die Popcorn-Generation. Nach 10 Minuten sind schon so viele Sätze gesprochen, wie in zwei durchschnittlichen Vin-Diesel-Filmen. Weil die Wortgewalt schon losgeht, als der Vorhang noch gar nicht ganz auf ist, hat der Zuschauer anfangs etwas Probleme, dem Geschehen auf der Leinwand - was nicht immer mit dem (aus dem Off) Gesagten übereinstimmt - zu folgen. Im Laufe des Films, der aus Rück- und Vorblenden besteht kann man das Verstehen in Ruhe nachholen.
Robert Elswit hat als Director of Photography große Bilder gedreht, Tony Gilroy eine nahezu altmodische Geschichte um Geld, Rache und Moral geschrieben und inszeniert. Und George Clooney, Tilda Swinton, Sydney Pollack und Tom Wilkinson siedeln mit ihrer Arbeit hier irgendwo zwischen großartig und göttlich.
Das erwähnte Altmodische macht den Film allerdings auch etwas zäh. Es gibt Szenen, die scheint man schon zu kennen, bevor sie vorbei sind. Da hätte man es doch gern, wenn es weiterginge.
Wertung: 5 von 6 €uro |