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InhaltSonny Crockett und Ricardo Tubbs - Cops Undercover. Sie jagen einen kolumbianischen Drogendealer, der seine Informanten beim FBI sitzen hat. Um an ihn heranzukommen geben sie sich als Händler zu erkennen und kommen schließlich mit dem Unsichtbaren über einen Mittelsmann Archangel in Kontakt. Und mit Isabella - Geschäftsfrau. Und Gespielin des unsichtbaren. Sunny Crockett macht mit Isabella bald mehr als nur Kokain-Deals. Und begibt sich auf sehr dünnes Eis... Was zu sagen wäreDie TV-Serie "Miami Vice", die ab 1984 ausgestrahlt wurde, prägte das Klamottengefühl der 80er Jahre. Erdacht hat sie damals Michael Mann. Von rosa Flamingos, weißen Leinenjackets mit Schulterpolstern und Slippern, die bald in jeder Großdisco zwischen Flensburg und Garmisch zum Standard-Outfit gehörten, ist im aktuellen Kinoausflug der Detectives Crockett und Tubbs nichts mehr zu sehen. Schwarze Nacht, kalte Menschen, heiße Kanonen. So abgeschmackt das klingt, so brillant treibt Mann sein Ensemble in ein Drama aus Drogen, Verrat und der der Sehnsucht nach den fünf Minuten vertrauter Zweisamkeit. Wenn er nur manchmal Schienen unter seine Kameras gelegt hätte. Diese dauernde Wackelei, mit der schlechtere Regisseure ein Mittendrin des Zuschauers vorzugaukeln versuchen, ist schon wieder out. Die smoothe Fahrt nebenher ist fast schon wieder Avantgarde. Colin Farrell muss man mögen, um ihn als Crockett zu schätzen. Mir ist er zu schnullig. Ein bisschen mehr mondäner Stil, etwas weniger Ghetto-Blick täten der Ölfrisur gut. Jaimie Foxx mit akurat gezirkelter Frisur ist mehr Stichwortgeber im schwarzen Miami. Aber die Schnellboote, die Musik, die stimmung, die Story... alles Miami Vice. Ganz anders zwar - 22 Jahre erwachsener - aber dennoch: "Vice, Pal! Miami Vice!!"... |