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InhaltDrogenkönig Sanchez tötet die Frau des CIA-Agenten Felix Leiter, einem guten Freund von James Bond. Leiter selbst wird von Sanchez grausam verstümmelt. Der Brite schwört daraufhin Rache... und quittiert seinen Dienst beim Secret Service, nachdem ihm Hilfe von dort verweigert wird. Bond geht Leiters Akten systematisch durch, um Sanchez aufzuspüren und trifft auf die Söldnerin Pam Bouvier. Zusammen spüren sie Sanchez in einer Bananenrepublik auf, wo er ein weltumspannendes Drogenkartell vorbereitet... Was zu sagen wäre
Obwohl Timothy Dalton vorgeworfen wurde, für die Rolle des Agenten zu soft zu sein, war "Licence to kill" überraschend hart und brutal und hatte viel von der Realität aus der Sean Connery-Ära. Das hilfreiche und illegale Auftauchen von Waffenmeister "Q" mit seinen Gadgets war nicht mehr als eine Reminiszenz an die Serie. Die Produzenten wussten offenbar nicht recht, wie sie Dalton einsetzen sollten. Roger Moore hatte drei Anläufe gebraucht, um sich mit der Rolle, bzw. um die Rolle mit sich anzufreunden. Dalton hatte diese Zeit nicht mehr, das Filmgeschäft war härter geworden und der gelernte Shakespeare-Mime der Rolle und der Kritik an seiner Person auch überdrüssig. Dalton hatte sich mit 16 Jahren zur Schauspielerei entschlossen. Seine Filmkarriere begann er in dem preisgekrönten Geschichtsdrama "Ein Löwe im Winter". 1978 gab er sein Hollywood-Debut an der Seite von Mae West in "Sextette". Vor seinem Bond-Engagement stand er als Partner von Brooke Shields für die Comic-Adaption "Brenda Starr" vor der Kamera. Einen frühen Auftritt hatte Benicio Del Toro, der 2001 für Steven Soderberghs "Traffic" den OSCAR für die beste Nebenrolle erhielt. Wertung: 6 von 6 €uro Die James Bond Filme |