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James Bond XVI: Lizenz zum Töten

Plakat James Bond: Lizenz zum Töten

hart, blutig, exotisch
aber Dalton bleibt zu soft

Titel James Bond: Lizenz zum Töten
(James Bond - Licence to kill)
Drehbuch Richard Maibaum & Michael G. Wilson frei nach Charakteren von Ian Fleming
Regie John Glen, GB/USA 1989
Darsteller Timothy Dalton, Carey Lowell, Robert Davi, Talisa Soto, Anthony Zerbe, Frank McRae, Everett McGill, Wayne Newton, Benicio Del Toro, Anthony Starke, Pedro Armendáriz Jr., Desmond Llewelyn, David Hedison, Priscilla Barnes, Robert Brown u.a.
Genre Actionthriller
Filmlänge 130 Minuten
Bond Girl Lupe (Talisa Soto), Pam Bouvier (Carey Lowell)
HomePage jamesbond.com

Inhalt

Drogenkönig Sanchez tötet die Frau des CIA-Agenten Felix Leiter, einem guten Freund von James Bond.

Leiter selbst wird von Sanchez grausam verstümmelt. Der Brite schwört daraufhin Rache... und quittiert seinen Dienst beim Secret Service, nachdem ihm Hilfe von dort verweigert wird.

Bond geht Leiters Akten systematisch durch, um Sanchez aufzuspüren und trifft auf die Söldnerin Pam Bouvier.

Zusammen spüren sie Sanchez in einer Bananenrepublik auf, wo er ein weltumspannendes Drogenkartell vorbereitet...

Was zu sagen wäre

Das 007 LogoDie Story hatte es ähnlich schon mal mit "Geheimdienst" gegeben. Wieder gibt Bond seine Lizenz ab wegen eines persönlichen Rachefeldzuges.

Obwohl Timothy Dalton vorgeworfen wurde, für die Rolle des Agenten zu soft zu sein, war "Licence to kill" überraschend hart und brutal und hatte viel von der Realität aus der Sean Connery-Ära. Das hilfreiche und illegale Auftauchen von Waffenmeister "Q" mit seinen Gadgets war nicht mehr als eine Reminiszenz an die Serie. Die Produzenten wussten offenbar nicht recht, wie sie Dalton einsetzen sollten. Roger Moore hatte drei Anläufe gebraucht, um sich mit der Rolle, bzw. um die Rolle mit sich anzufreunden.

Dalton hatte diese Zeit nicht mehr, das Filmgeschäft war härter geworden und der gelernte Shakespeare-Mime der Rolle und der Kritik an seiner Person auch überdrüssig. Dalton hatte sich mit 16 Jahren zur Schauspielerei entschlossen. Seine Filmkarriere begann er in dem preisgekrönten Geschichtsdrama "Ein Löwe im Winter". 1978 gab er sein Hollywood-Debut an der Seite von Mae West in "Sextette". Vor seinem Bond-Engagement stand er als Partner von Brooke Shields für die Comic-Adaption "Brenda Starr" vor der Kamera.

Einen frühen Auftritt hatte Benicio Del Toro, der 2001 für Steven Soderberghs "Traffic" den OSCAR für die beste Nebenrolle erhielt.

Wertung: 6 von 6 €uro

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