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James Bond X: Der Spion, der mich liebte

Plakat James Bond Der Spion, der mich liebte

mit Curd Jürgens schafft
Roger Moore
den Duchbruch

Titel James Bond: Der Spion, der mich liebte
(James Bond - The spy who loved me)
Drehbuch Richard Maibaum, Christopher Wood nach einem Roman von Ian Fleming
Regie Lewis Gilbert, GB/USA 1977
Darsteller Roger Moore, Barbara Bach, Curd Jürgens, Richard Kiel, Caroline Munro, Walter Gotell, Geoffrey Keen, Bernard Lee, George Baker, Michael Billington, Olga Bisera, Desmond Llewelyn, Edward de Souza, Vernon Dobtcheff, Valerie Leon u.a.
Genre Actionthriller
Filmlänge 125 Minuten
Bond Girl Anya Amasova (Barbara Bach)
HomePage jamesbond.com
Bundesstart 26. August 1977

Inhalt

Ein britisches und ein sowjetisches Atom-U-Boot sind spurlos verschwunden. Ein Fall für Agent James Bond und die KGB-Agentin Anya Amasova.

Beide jagen einem Mikrofilm hinterher, der Licht ins Dunkel der mysteriösen Angelegenheit bringen könnte.

Die Spur führt sie in die Unterwasserresidenz des wahnsinnigen Reeders Stromberg, der finstere Pläne verfolgt, um endlich seine Ruhe zu haben...

Was zu sagen wäre

Das 007 Logo"The Spy who loved me" etablierte endlich Roger Moore in der Rolle des 007 --das Publikum hatte ihn akzeptiert. Andersrum kann man auch sagen: Die Serie hatte sich auf ihren neuen Titelhelden eingestellt. Nie zuvor waren die Gadgets so im Vordergrund, wie hier. Der Spruch auf dem Plakat war Programm: "1000 neue Gags - 10.000 PS-Tempo - 100.000 Volt Spannung".

Moores dritter Bond hatte von der Grundstory her gewisse Ähnlichkeiten mit "Man lebt nur zweimal" (auch unter der Regie von Lewis Gilbert), dazu allerdings eine Fülle neuer Einfälle. Die Sensation des Films war ein tauchfähiger Lotus Esprit, der sich sowohl auf der Straße, als auch unter Wasser seiner Gegner zu erwehren weiß - inklusive Ölsprüher, Wasserbomben, explosiver Harpunen und Periskop. Sechs Autos waren für den Film im Einsatz, außerdem zwei Modelle. Zusätzlich ist kurz eine Kawasaki mit Beiwagen zu sehen, die bei Aufprall explodiert.

Für den Film wurde eigens eine neue Halle auf dem Gelände der Londoner Pinewood Studios gebaut, die zur Innendekoration des Tankers wurde. Ken Adam baute die Kulisse.

Curd Jürgens (1915 - 1982) arbeitete zunächst als Journalist. Durch seine erste Frau Luise Basler kam er zur Schauspielerei, die er seit 1935 ausübte. International bekannt wurde er durch seine Darstellung in "Des Teufels General" (1955). Jürgens spielte in über 100 Filmen mit und verfasste eine Autobiographie unter dem Titel "60 Jahre und kein bisschen weise". Nach Gert Fröbes Goldfinger war er der zweite deutsche Schauspieler, der Bonds Widersacher wurde.

Baraba Bach, geboren 1949 in New York, hatte in Italien schon eine Reihe von B-Filmen ("Der schwarze Leib der Tarantel") gedreht, bevor sie die schöne Spionin spielte. Auch nach Bond blieben ihre Rollen zweitklassig: "Der wilde Haufen von Navarone", "Jaguar lebt!", "Kampf um die 5. Galaxis", "Der Supertyp". 1981 heiratete sie den Ex-Beatle Ringo Starr und drehte mit ihm "Caveman - Der aus der Höhle kam".

Walter Gotell hatte den ersten von mehreren Auftritten in der Bond-Serie als KGB-Chef Gogoll; in früheren Bond-Filmen spielte er aber schon andere russische Geheimdienstler.

Caroline Munro, geboren 1950, hat ihre üppigen Formen vorwiegend in Abenteuer-- und Horrorfilmen gezeigt: "Der sechste Kontinent", "Dracula jagt Mini-Mädchen", "Love to kill".

Wertung: 6 von 6 €uro

Die James Bond Filme