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Filminfo:
I:
Iron Man

Plakat Iron Man

Rasanter Spaß
mit Gänsehautfeeling

Titel Iron Man
(Iron Man)
Drehbuch

Mark Fergus & Hawk Ostby & Art Marcum & Matt Holloway
nach Charakteren von Stan Lee + Don Heck + Larry Lieber + Jack Kirby

Regie Jon Favreau, USA 2008
Darsteller

Robert Downey Jr., Jeff Bridges, Terrence Howard, Gwyneth Paltrow, Leslie Bibb, Shaun Toub, Faran Tahir, Sayed Badreya, Bill Smitrovich, Clark Gregg, Tim Guinee, Will Lyman, Marco Khan, Kevin Foster, Garret Noel, Eileen Weisinger, Ahmed Ahmed, Fahim Fazli, Gerard Sanders, Tim Rigby, Russell Richardson, Jon Favreau, Nazanin Boniadi und Samuel L. Jackson u.a.

Genre Comic / Action
Filmlänge 126 Minuten

Inhalt

Waffenproduzent Tony Stark wird in Afghanistan Opfer seiner eigenen Brillanz. Taliban überfallen den Convoy des US-Playboys mit dessen Waffen und zwingen ihn, eine seiner jüngsten Erfindungen nachzubauen. In Kerkerhaft denkt der schwerreiche Industrielle überhaupt nicht daran und baut sich statt dessen eine Rüstung, mit der

  • er sich befreit
  • seine Wächter platt macht
  • in die Heimat entkommt.

Auf die Rüstung ist er fortan angewisen. Ihr Herzstück nämlich ist künftig auch das seine: Bei dem Überfall in Afghanistan trieb ein Splitter in seine Brust, der droht, sein Herz zu erreichen. Das Herzstück, ein atomgetriebener Supermagnet

  • hält den Splitter vom aufs-Herz-zu-treiben ab
  • ermöglicht es Stark, selbst tonnenschwere Rüstungen zu tragen und zu bewegen, leicht wie eine Feder.

Tony Stark, US-Milliardär, Waffenproduzent, Playboy, wird heimlich Iron Man, Superheld in rotgoldener Rüstung, der zunächst mal nach Afghanistan düst, um dort seinen Geiselnehmern den Garaus zu machen. Anschließend erklärt er der heimischen Presse, dass er sich fortan aus dem Rüstungsgeschäft zurückziehen werde. Seine Zeit in Afghanistan habe ihm gezeigt, was geschieht, wenn Waffen unkontrolliert produziert und eingesetzt werden.

Das passt Starks Aktionären nun gar nicht. Also wollen sie ihn ausschalten. Die Pläne sind so weit in Ordnung, allerdings haben die Anzugträger die Rechnung ohne Starks Geheimidentität gemacht.

Bis auf Starks väterlichen Freund Obadiah Stane, der Starks Unterlagen klaut und sich auch eine eiserne Rüstung baut - größer, schwerer, besser bewaffnet...

Original-Plakat Iron ManWas zu sagen wäre

Muss man nicht viel zu sagen. Ein Riesenspaß. Man merkt, dass der Marvel-Verlag das Produktionsruder selbst in die Hand genommen hat (und nicht mehr Universal, Paramount oder andere produzieren lässt). Die Produzenten nehmen ihren Helden ernst. Ein staatstragender Mann in goldgelber Rüstung, die sich körperfaltengenau ihrem Träger anpasst, funktioniert im Comic. Auf der großen Leinwand tut man gut daran, diesen Mythos zu brechen. Operation gelungen, Patient quicklebendig.

Passend dazu die Besetzung: Den immer knapp am Alkohol entlangschrammenden Robert Downey Jr. als Whiskyglas schwenkender Schwerindustrieller, Gwyneth Paltrow als seine entzückende, rothaarige Loyalität Pepper Potts und Jeff Bridges als Obadiah mit Glatze und Wallebart sind die reine Freude.

Wer vor Ende des Abspanns das Kino verlässt, ist selber schuld. Dort erst erschließt sich, was da eigentlich noch auf uns zukommen wird. "Iron Man" ist eine der zentralen Figuren aus dem Superhelden-Kosmos MARVELs und damit ein Mitglied der Familie von Spider-Man, Fantastic Four, Hulk, Thor oder Captain America. Die Konkurrenzfamilie, der ältere Comicverlag DC, beheimatet die Ikonen SUPERMAN, BATMAN, Green Arrow oder Green Lantern.

Der vorliegende Film ist ein Vorbereitungsfilm auf ein Spektakel, das in einigen Jahren folgen soll mit Titel "The Mighty Avengers"; jene "ruhmreichen Rächer" bilden die zentrale Superhelden-Combo des Marvel-Kosmos' und sind Heimat der Mächtigsten der Mächtigen - eben Thor, Hulk, Iron Man, Captain America, Black Widow und Hawkeye, der treffsichere Bogenschütze.

Wertung: 6 von 6 €uro

Die Serie