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I:
Ich - Einfach unverbesserlich

Plakat Ich - Einfach unverbesserlich

Sehr hübsch: Böse sein ist wieder in

Titel Ich - Einfach unverbesserlich
(Despicable Me)
Drehbuch

Cinco Paul + Ken Daurio + Sergio Pablos

Regie Pierre Coffin & Chris Renaud, USA 2010
Stimmen Oliver Rohrbeck, Jan Delay, Peter Groeger, Friedel Morgenstern, Derya Flechtner, Sarah Kunze, Claus Kleber, Sanders-Dornseif, Axel Lutter, Nana Spier, Bernhard Völger, Hans-Jürgen Dittberner u.a.
Genre Trickfilm
Filmlänge 95 Minuten

 

Inhalt

Der Superschurke Gru lebt inmitten einer wunderschönen Vorstadtidylle. Seine Lieblingsbeschäftigung ist es, der Menschheit den Tag zu vermiesen. Sein schwarzes Haus und der verödete Rasen davor sind leicht zwischen den anderen gepflegten Häusern zu erkennen. Sein wahres Reich verbirgt sich jedoch tief unter seinem Haus in einer weit verzweigten Geheimfestung.

Umgeben von einer Armee von Minions, seine gelben kleinen Untergebenen, schmiedet der Hausherr hier seine weltweiten Schurkenstreiche, deren Krönung die Entführung des Mondes werden soll. Mit diesem Streich will er auch sein Lebensziel erreichen: dass seine Mutter stolz auf ihn ist.

Die Probleme beginnen, als ein junger aufstrebender Schurke namens Vector ihn durch den spektakulären Raub der Cheops-Pyramide von Platz 1 der Superschurken verdrängt. Um seinen Platz wieder zu erhalten, will er sich von der "Bank des Bösen" einen Kredit für die Entführung des Mondes holen. Der Bankdirektor Mister Perkins verlangt jedoch als Sicherheit, dass Gru zunächst den dafür erforderlichen Schrumpfstrahler in seinen Besitz bringt.

US-PLakat Despicable MeBlöderweise ist der einzige, der so eine Maschine schon besitzt, eben ausgerechnet Vector. Gru fasst den raffinierten Plan, über eine Adoption an sein Ziel zu kommen: Die drei Waisenmädchen Agnes, Edith und Margo sollen sie für Gru besorgen. Anfänglich sind die drei für Gru nur Mittel zum Zweck, doch bald empfindet er mehr für das aufgeweckte Trio ...

Was zu sagen wäre

Böse sein ist im Trickfilm gerade In, so wie vor einigen Jahren Ameisen und Insekten im Trickfilm In waren Auch Dreamworks' "Megamind" (Tom McGrath, USA 2010) entlarvt einen üblen Schurken als ein in Kindheitstagen in seiner Seele tief verletzten, missverstandenen Eigenbrödler, der leiber mit selbstgebastelten Halbmenschen spricht. Gru aus dem vorliegenden Film ist all das auch und bleibt im direkten Vergleich zweiter Sieger.

Irgendwie stören die drei Waisenkinder mit ihren großen Kugelaugen und den akltklugen Sprüchen. Offenbar ist die angepeilte Hauptzielgruppe eher bei den 6-10-Jährigen angesiedelt. Jugendliche zwischen 11 und 80 sehen einen rührigen, netten, harmlosen Zeitvertreib mit kuschligem Grusel und hohem Wohlfühlfaktor ... "Fantasievoll" und "Schrullig" schrieb ein Kritiker. Das passt!

Wertung: 5 von 7 €uro